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DIW Wochenbericht 42 / 2001
Trotz der anhaltend schwierigen Arbeitsmarktlage bleibt die Erwerbsorientierung von Frauen in Ostdeutschland hoch; in Westdeutschland hat sie merklich zugenommen. In Ostdeutschland allerdings sind die Frauen häufiger unfreiwillig teilzeitbeschäftigt. Beim Arbeitszeitumfang zeichnet sich in ganz Deutschland ein Trend zu mehr Teilzeitarbeit ab. Der Wunsch nach Vollzeitbeschäftigung nimmt wieder zu. ...
2001| Elke Holst, Jürgen Schupp
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DIW Wochenbericht 42 / 2001
Die langfristige Investitionsplanung für die Bundesverkehrswege (Bundesautobahnen, Bundesstraßen, Schienenwege der Deutschen Bahn AG, Bundeswasserstraßen) muss - bei gleich bleibendem Finanzrahmen - drei konkurrierenden Anforderungen gerecht werden: Durch die sich verschlechternde Altersstruktur der Anlagen steigen zwangsläufig die zur Substanzerhaltung und Modernisierung erforderlichen Mittel. In ...
2001| Uwe Kunert, Heike Link
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DIW Wochenbericht 41 / 2001
Die Erzeugung von Biogas aus organischen Substanzen und Abfällen zur Erzeugung von Strom und Heizwärme kann unter energie- und klimaschutzpolitischen Aspekten einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung leisten. Die Verteuerung fossiler Energieträger sowie das Erneuerbare-Energien-Gesetz haben in Deutschland auch viele Verfahren auf Basis von Biomasse in den Bereich der Wirtschaftlichkeit ...
2001| Georg C. Goy
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DIW Wochenbericht 41 / 2001
Zehn Jahre nach der Vereinigung haben sich die Wohnverhältnisse in Ostdeutschland denen in Westdeutschland mehr und mehr angenähert; Unterschiede gibt es vor allem noch bei der Eigentümerquote und bei der Bewertung des Gebäudezustands. Der Anstieg der Mieten in Ostdeutschland, der bis Mitte der 90er Jahre steil war, ist nun zum Stillstand gekommen; die im Jahre 2000 durchschnittlich gezahlte Bruttokaltmiete ...
2001| Joachim R. Frick, Herbert Lahmann
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DIW Wochenbericht 40 / 2001
Über die Nutzung von PC und Internet gibt es zwar eine ganze Reihe von aktuellen Umfragen; diese Erhebungen erlauben jedoch zumeist keine tief gegliederten Analysen zu den sozio-ökonomischen Determinanten der Nutzung dieser neuen Technologien. Mit dem vom DIW Berlin erhobenen Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) liegt eine Stichprobe vor, die derartige Strukturanalysen erlaubt; bislang wurde die Nutzung ...
2001| John P. Haisken-DeNew, Rainer Pischner, Gert G. Wagner
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DIW Wochenbericht 40 / 2001
Seit Mitte der 90er Jahre konnte die Arbeitslosigkeit in Frankreich stark gesenkt werden. Die standardisierte Arbeitslosenquote lag zuletzt mit 8,5 % nur noch geringfügig über derjenigen Deutschlands und des Euroraumes. Gleichzeitig ist die Beschäftigung rascher als in Deutschland gestiegen. Die gegenwärtige Konjunkturflaute bremst zwar den weiteren Fortschritt auf dem Arbeitsmarkt auch in Frankreich. ...
2001| Joachim Volz
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DIW Wochenbericht 39 / 2001
Seit Mitte 2000 hat sich das Wachstum des Weltölverbrauchs deutlich verlangsamt. Die OPEC hat darauf mit der Reduktion ihrer Ölgewinnung in drei Schritten um insgesamt 3,5 Millionen Barrel pro Tag (mbd) reagiert. Es ist ihr damit jeweils gelungen, den einsetzenden Preisverfall abzuwenden. Nach den Terroranschlägen in den USA sind die Rohölpreise auf über 30 US-Dollar je Barrel gestiegen. Die OPEC hat ...
2001| Manfred Horn
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DIW Wochenbericht 39 / 2001
Die Bedeutung der Wissenschaft und Forschung für Berlin ist enorm: Zum einen unterstützt die Wissenschaft den Wandel der Berliner Wirtschaft hin zu hochwertigen wissensintensiven Dienstleistung. Zum anderen muss die Stadt dafür nur einen Teil der finanziellen Lasten tragen - profitiert davon aber überproportional. Denn jede vom Berliner Senat ausgegebene Mark für die Wissenschaft erzeugt eine dreimal ...
2001| Hans J. Baumgartner, Bernhard Seidel
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DIW Wochenbericht 38 / 2001
Die Inflationsunterschiede zwischen den Ländern des Euroraums haben sich nach einem beispiellosen Konvergenzprozess im Vorfeld der Währungsunion zuletzt wieder vergrößert. Die Abweichung zwischen der höchsten und der niedrigsten Teuerungsrate betrug im August dieses Jahres mehr als 3 Prozentpunkte, nach nur 0,6 Prozentpunkten im Jahre 1997. Zur Erklärung wird häufig darauf verwiesen, dass es in wirtschaftlich ...
2001| Katja Rietzler, Kirsten Lommatzsch
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DIW Wochenbericht 37 / 2001
Für ausländische Investoren bestehen nach wie vor nur geringe Anreize zu Direktinvestitionen in der Ukraine. Das trifft prinzipiell auch für Investoren aus Russland zu. In ausgewählten Bereichen nutzen russische Investoren ihren "Informationsvorsprung" gegenüber westlichen Unternehmen. Sie besitzen Erfahrungen mit intransparenten und instabilen Investitionsbedingungen in ihrem eigenen Land sowie mit ...
2001| Petra Opitz