ln Westdeutschland waren 1991 reichlich 33 000 Zahnärzte in freier Niederlassung tätig. Seit 1980 hat sich ihre Zahl um ein Fünftel erhöht. Hatte damals ein Zahnarzt im Durchschnitt knapp 1 800 potentielle Patienten zu versorgen, so ist das mittlere Patientenpotential bis 1991 auf 1 500 Personen geschrumpft. Die Einnahmen aus selbständiger zahnärztlicher Tätigkeit beliefen sich 1991 auf insgesamt 21 ...
ln Westdeutschland ist die Auslastung des Produktionspotentials der Unternehmen seit 1983 ständig gestiegen; lediglich 1987 war es zu einem Rückgang gekommen. Mit einem Auslastungsgrad von 94,5 vH erreichte diese Entwicklung 1990/91 ihren Höhepunkt. 1992 wird die Kapazitätsauslastung erstmals wieder sinken. Der Rückgang wird mit 2,5 Prozentpunkten vergleichsweise kräftig ausfallen, denn die erwartete ...
Die Vollendung des Europäischen Binnenmarktes steht - wenn auch mit einigen erwarteten Abstrichen - kurz bevor. Neben gesamtwirtschaftlichen und mikroökonomischen Analysen zu den Auswirkungen des Binnenmarktes gibt es eine Reihe von Untersuchungen, die sich besonders mit den Wirkungen auf die Bundesländer in Deutschland befassen. ln einer jüngst vorgelegten Studie hat das DIW den Stand der Forschung ...
Ostdeutschland seit dem 1.Januar 1992 frei verkauft werden. Diese Liberalisierung betraf allerdings nach Stückzahlen nur gut zwei Drittel des Gesamtmarktes für Telefone bzw. drei Fünftel nach dem Produktionswert; der Anschluß von Apparaten an Nebenstellenanlagen unterlag nie dem Monopol der Deutschen Bundespost. ln der Folge haben sich sowohl die Wettbewerbssituation der DBP Telekom als auch die Wettbewerbsbedingungen ...
Der Bundesminister für Wirtschaft hat mit Schreiben vom 22. Mai 1992 dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin, dem Institut für Weltwirtschaft, Kiel, und dem Institut für Wirtschaftsforschung Halle einen Forschungsauftrag mit dem Titel "Die wirtschaftliche Situation Rußlands und Weißrußlands - wirtschaftliches Potential und mögliche Entwicklungslinien" erteilt. Es handelt sich dabei ...
Mit 975 Mrd. DM repräsentierten die Verkehrswege der Bundesrepublik Deutschland 1990 etwa 8 vH des Brutto-Anlagevermögens aller Wirtschaftsbereiche. Um sie zu erhalten und um die Qualität der Verkehrswegeanlagen in den neuen Bundesländern an den Standard in Westdeutschland anzugleichen, sind im Zeitraum von 1991 bis 2010 Investitionen von rund 500 Mrd. DM - zu Preisen von 1990 - erforderlich. Jeweils ...
Im kürzlich vorgelegten Bundesverkehrswegeplan 1992 (BVWP '92) sind die infrastrukturellen Rahmenbedingungen für den Verkehrsbereich langfristig festgelegt worden. Die Investitionsplanung basiert auf Verkehrsprognosen bis zum Jahre 2010, die im Zusammenhang mit der Einheit Deutschlands, der Vollendung des EG-Binnenmarktes sowie der Öffnung der Grenzen in Osteuropa ein stürmisches Wachstum der Verkehrsleistungen ...