Nach der Vereinigung spielen bei einem Vergleich der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland neben der Entwicklung des Einkommensniveaus die personelle Einkommensverteilung und deren Veränderung eine wichtige Rolle. Dies gilt sowohl für interregionale Vergleiche (Ost-/Westdeutschland) als auch für intertemporale Vergleiche (Entwicklung der personellen Einkommensverteilung der Ostdeutschen). ...
Die erheblichen Schwankungen der Schülerzahlen aufgrund der demographischen Entwicklung sind in Westdeutschland nur zum Teil durch steigende Bildungsnachfrage abgemildert worden. Dies forderte die Bildungspolitik heraus, denn bei Nachfrageschwankungen durch unterschiedlich starke Altersjahrgänge ist es schwierig, ein quantitativ ausreichendes und qualitativ gutes Bildungsangebot bereitzustellen. Zukünftig ...
Mit Ablauf des Jahres 1992 ist eines der wichtigsten Programme der Europäischen Gemeinschaft seit dem lnkrafttreten der Römischen Verträge weitgehend abgeschlossen worden: die Vollendung des Binnenmarktes. Seit Mitte der achtziger Jahre hat dieses Programm nicht nur der Wirtschaft der EG-Staaten Impulse gegeben, sondern auch der europäischen Integration neuen Schwung verliehen. Heute aber, da dieses ...
Für die neue amerikanische Regierung hat die Überwindung der wirtschaftlichen Probleme des Landes höchste Priorität. Vorrangig ist dabei der Abbau des Haushaltsdefizits des Bundes. Die Konsolidierungsversuche amerikanischer Regierungen in den achtziger Jahren waren nicht erfolgreich. Insbesondere erwies sich die Vorstellung als Illusion, eine massive Senkung der Steuersätze werde durch erhebliche ...
Der Bundesminister für Wirtschaft hat mit Schreiben vom 19. November 1990 dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin, und dem Institut für Weltwirtschaft, Kiel, einen Forschungsauftrag mit dem Titel" Gesamtwirtschaftliche und Unternehmerische Anpassungsprozesse in Ostdeutschland" erteilt. Dabei sollenin periodischer Folge Berichte geliefert werden. Beide Institute legen hiermit ihren siebten ...
Chinas Wirtschaft boomt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im ersten Halbjahr 1992 real um 10 vH. Die Anlageinvestitionen, mit denen mehr und mehr auch das Hinterland erschlossen und in das Wachstum einbezogen wird, expandierten um mehr als ein Drittel und schaffen damit weiterhin die angebotsseitigen Voraussetzungen dafür, daß auch künftig die Nachfrageexpansion relativ inflationsfrei bewältigt werden ...