Kuratorium bestätigt Marcel Fratzscher als DIW-Präsident

Pressemitteilung vom 11. November 2021

Das Kuratorium des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat auf seiner heutigen Sitzung einstimmig die Wiederbestellung von Marcel Fratzscher als Institutspräsident beschlossen. Ab Februar 2023 wird der Ökonom das Institut für eine weitere fünfjährige Amtszeit führen.

„Wir freuen uns sehr, mit Marcel Fratzscher einen so herausragenden und profilierten Wissenschaftler an der Spitze des Instituts zu haben“, so DIW-Kuratoriumsvorsitzende Sigrid Nikutta, Vorstand Güterverkehr der Deutschen Bahn AG sowie Vorstandsvorsitzende der DB Cargo AG. „Marcel Fratzscher hat maßgeblich zur hervorragenden Positionierung des DIW Berlin in der Öffentlichkeit, Forschung, Politikberatung, beim Wissenstransfer und bei der Nachwuchsförderung beigetragen.“

Der 50-jährige Fratzscher steht seit Februar 2013 an der Spitze des DIW Berlin. In seiner Funktion als Präsident vertritt er das Institut nach außen und steht dem Vorstand vor. Fratzscher ist Professor für Makroökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Mitglied in zahlreichen politikberatenden Gremien wie etwa dem High-level Advisory Board der Vereinten Nationen zu den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs) und dem deutsch-französischen Rat der Wirtschaftsexperten.

„Es ist eine große Ehre, ein so renommiertes Institut wie das DIW Berlin mit all seinen herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auch künftig führen zu dürfen“, sagt Fratzscher. „Gemeinsam und in vertrauensvoller Zusammenarbeit haben wir in den vergangenen Jahren viel geschafft und wollen in den kommenden Jahren diesen Weg weitergehen. Ich freue mich, weiterhin ein Teil davon zu sein.“

Solide Finanzierung des SOEP auf den Weg gebracht

Das Kuratorium begrüßte zu dem die Einigung des DIW-Vorstands mit den Zuwendungsgebern auf dem Weg, die Finanzen des Instituts nachhaltig an sich veränderte Kostenstrukturen anzupassen.

Dieser Schritt verschafft dem Institut mehr Planungssicherheit und den wissenschaftlichen Abteilungen neuen Handlungsspielraum, nachdem sie in den vergangenen Jahren finanzielle Kürzungen tragen mussten. Mit den zusätzlichen Mitteln sollen die wissenschaftliche Arbeit und das national wie international wegen seiner einzigartigen Langzeitbefragung hochangesehene SOEP gestärkt werden.

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