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Mindestlohn und Arbeitsintensität: Evidenz aus Deutschland

Aufsätze in sonstigen Zeitschriften

Alexandra Fedorets, Ralf Himmelreicher

In: WSI-Mitteilungen 74 (2021), 6, S. 446-453

Abstract

2015 wurde nach jahrelangen und zum Teil heftigen politischen Diskussionender gesetzliche Mindestlohn in Deutschland eingeführt. Seitens der Gegner undSkeptiker dieser Reform wurden vielfältige negative Folgen eines gesetzlichenMindestlohns antizipiert. So wurde unter anderem argumentiert, dass einMindestlohn und dessen geplante regelmäßige Anpassung zu einer gesteigertenArbeitsintensität in den Mindestlohnbereichen führen könnte. Eine solcheVermutung ist keineswegs unplausibel, sondern kann sich auf Annahmen derökonomischen Theorie wie auch auf Befunde aus Ländern stützen, die bereits einengesetzlichen Mindestlohn etabliert hatten. Gleichwohl fehlte es an gesichertenForschungsbefunden für Deutschland. Die Auswirkungen des Mindestlohnsauf die Arbeitsintensität zu analysieren, ist Ziel des vorliegenden Beitrags.

Alexandra Fedorets

Research Associate in the German Socio-Economic Panel study Department

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