Asbest

Sonstige DIW-Publikationen

Helmut Schmidt, Christoph Kippenberger, Manfred Kruszona, Achim Thormann, Joachim Priem, Eberhard Wettig, Norbert Schröder

Stuttgart: Schweizerbart'sche Verlagsbuchhandlung, 1981, XVIII, 215 S. : Kt., Anl.
(Untersuchungen über Angebot und Nachfrage mineralischer Rohstoffe ; 15)

Abstract

Die Untersuchung gibt einen Überblick über Angebot und Verbrauch für den Zeitraum von 1969 bis 1979/80 und schließt mit Prognosevarianten für die Asbestnachfrage in der Welt bis zum Jahre 1995. Behandelt werden die wirtschaftlich bedeutenden Lagerstättentypen, die Bergwerksförderung von Asbest nach Faserqualitäten, die Lagerstättenvorräte und deren Lebensdauer sowie die Konzentration von Förderung und Vorräten nach Ländern und Unternehmen. Danach wird auf Erzeugungskosten und Preise eingegangen. Der Asbestverbrauch in der Weit stieg im Zeitraum 1969 bis 1979 von 3,4 Mill. auf 5,0 Mill. t. Die größten Verbraucherländer im Jahre 1979 waren die UdSSR (31 ,7 vH) und die USA (11,3 vH). Die Bundesrepublik Deutschland als sechstgrößter Verbraucher hatte einen Anteil von gut 3 vH. Asbest wird zu rund 70 vH allein zur Herstellung von Asbestzement verbraucht. Weitere wichtige Einsatzgebiete sind Asbestpappen und -filze, Fußbodenbeläge und Reibbeläge. Bei der Erstellung der Prognose über die künftige Verbrauchsentwicklung mußte die im Fluß befindliche Gesetzgebung über die Verwendung von Asbest berücksichtigt werden. Nach den Ergebnissen der Basisprognose wird der Asbestverbrauch in der Welt auf 5,6 Mill. t im Jahre 1985, auf 6,2 Mill. t im Jahre 1990 und 6,6 Mill. t im Jahre 1995 steigen. Mögliche Auswirkungen gesetzlicher Regelungen werden in Prognosevarianten für die Industrieländer der westlichen Welt dargestellt.

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