Dominik Bursy ist seit 2024 Doktorand an der Berlin School of Economics und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Staat. Er hat seinen Bachelor- und Masterabschluss in Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München erworben, ergänzt durch Auslandsaufenthalte an der University of Warwick und der ENSAE Paris.
Während seines Studiums arbeitete er im Department für Wirtschaftsgeschichte an der University of Warwick sowie am Sozialwissenschaftlichen Experimentallabor des Max-Planck-Instituts (MPI) für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen. In seiner Masterarbeit untersuchte er den Zusammenhang zwischen Risiken des Klimawandels und der globalen wirtschaftlichen Aktivität und analysierte, wie Städte, die extremen Umweltbelastungen wie Waldbränden ausgesetzt sind, sich anpassen oder pfadabhängig bleiben.
Vor Beginn seiner Promotion arbeitete Dominik als Data Scientist mit Projektmanagementverantwortung in der Group Data & AI Abteilung bei der Allianz SE. Dort war er Teil eines interdisziplinären Teams aus Geographen, Data Scientists und Versicherungsexperten, das GIS-basierte Property-Intelligence-Lösungen entwickelte, um Datenqualität, Preismodelle und Risikobewertungsprozesse zu verbessern.
Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Umwelt- und Entwicklungsökonomie sowie Politische Ökonomie. Besonders interessiert ihn, wie Klimawandel, Naturkatastrophen und soziale Faktoren die regionale wirtschaftliche Entwicklung, das menschliche Wohlbefinden und politische Entscheidungsprozesse beeinflussen.