Juliane Zenker untersucht am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) Maßnahmen der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik aus der Perspektive der Public, Labor und Gender Economics. Im Mittelpunkt ihrer Forschung steht die Bewertung staatlicher Maßnahmen in Deutschland – von Beschäftigungsregeln über Familienleistungen bis hin zur Migrationspolitik – und deren Auswirkungen auf Erwerbsbeteiligung, Geschlechtergerechtigkeit und Verteilung. Zuvor war sie Senior Researcher und Dorothea-Schlözer-Fellow am Department of Economics der Universität Göttingen und als Co-Principal Investigator für Policy-Evaluierungen der Weltbank in Afghanistan tätig. Darüber hinaus wirkte sie an weiteren Wirkungsstudien der Weltbank und 3ie in Liberia, Indien und Nepal mit und sammelte umfangreiche Primärdaten in Thailand. Ihre Promotion in Volkswirtschaftslehre absolvierte sie an der Universität Göttingen im DFG-Graduiertenkolleg „Globalization and Development“; 2020 war sie Visiting Scholar an der University of California, Berkeley. Seit 2023 ist sie Mitglied des Ausschusses für Entwicklungsökonomik des Vereins für Socialpolitik. Ihre Projekte wurden unter anderem vom Gender Innovation Lab der Weltbank, 3ie, der Joachim-Herz-Stiftung, dem DAAD und der DFG gefördert.