Die Funktionsfähigkeit der Bundesverkehrswege (Bundesautobahnen, Bundesstraßen, Wasserstraßen, Schienennetz der DB) kann nur gewahrt werden, wenn der hohe Standard dieses Netzes durch ständige Erhaltungsmaßnahmen gesichert wird. Eine vom DIW im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums durchgeführte Untersuchung1 zeigt, daß der Anteil der Ersatzinvestitionen bis zum Jahr 2000 bei den Bundesfernstraßen ...
Nach revidierten Daten der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung und der Erwerbstätigenstatistik hat das Statistische Bundesamt nun auch neue Ergebnisse zur Einkommensverteilung der privaten Haushalte veröffentlicht. Das war ein Anlaß, die Verteilungsrechnung des DIW, die auf der amtlichen Statistik aufbaut, gleichfalls zu überarbeiten und zu erweitern. Einbezogen werden jetzt auch laufende Übertragungen ...
Im Handel der europäischen Mitgliedsländer des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe (ohne DDR) mit der Bundesrepublik Deutschland wurde 1984 ein Umsatz von 43,7 Mrd. DM erreicht, das sind 11 vH mehr als im Jahr zuvor. Mit 23,5 Mrd. DM waren die Exporte der RG W-Länder um 3,3 Mrd. DM höher als die Importe. Die Handelsbeziehungen zu den kleineren RGW-Ländern haben sich erstmals seit längerer Zeit ...
Die Bautätigkeit in der Bundesrepublik ist tendenziell weiter rückläufig. Das reale Bauvolumen lag 1984 zwar um 1 vH über dem Niveau vom Vorjahr. Dieses Durchschnittsergebnis konnte jedoch nur durch den kräftigen Zuwachs im ersten Quartal und eine auf Sonderfaktoren zurückzuführende Belebung im vierten Quartal erreicht werden. Zum Jahresende war es vor allem das Bestreben von Bauherren, angefangene ...
Die konjunkturelle Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland wurde zu Anfang dieses Jahres durch zwei Einflüsse geprägt. Der ungewöhnlich kalte Winter führte dazu, daß im Januar und Februar Außenarbeiten weitgehend zum Erliegen kamen; insbesondere die Bauproduktion war hiervon betroffen. Gleichzeitig erreichte der Kurs des US-Dollars gegenüber der D-Mark neue Spitzen werte; dies führte zu einer ...
Vielerorts wird die Ausdehnung der Staatstätigkeit als eine der Ursachen für die unzureichende Wachstumsdynamik der Wirtschaft angesehen. Eine Zurücknahme des Staatseinflusses sei Voraussetzung dafür, daß die marktwirtschaftliche Effizienz gesteigert werden könne. Mit dieser Begründung verteidigt die Bundesregierung die schrittweise Veräußerung von gewinnträchtigen Unternehmensbeteiligungen; auch will ...