Ein Drittel der 17-jährigen Jugendlichen in Deutschland treibt keinen Sport

DIW Wochenbericht 29 / 2006, S. 421-427

Marcel Erlinghagen, Joachim R. Frick, Gert G. Wagner

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Abstract

Sport trägt zu einer besseren gesundheitlichen Konstitution bei. Sportliche Betätigung weiter Kreise der Bevölkerung könnte demnach über den individuellen Nutzen hinaus positive gesundheitsökonomische und gesamtwirtschaftliche Effekte nach sich ziehen. Im Mittelpunkt dieses Berichtes steht die Analyse des Sportverhaltens von 17-jährigen Jugendlichen - also von jungen Menschen an der Schwelle zum Erwachsenenalter. Die Analyse der vom DIW Berlin in Zusammenarbeit mit Infratest Sozialforschung erhobenen Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigt, dass ein gutes Drittel aller 17-jährigen Jugendlichen keinerlei Sport treibt. Wie nicht anders zu erwarten: Bei den Jungen ist das Fußballspielen die mit Abstand beliebteste Sportart; 20 % der 17-Jährigen spielen Fußball in einem Verein. Bei den Mädchen ist das Bild differenzierter, denn bei ihnen gibt es keine so starke Konzentration auf eine bestimmte Sportart. Bei ihnen steht als Wettkampfsportart Volleyball mit etwa 6 % an der Spitze.

Joachim R. Frick

in der Infrastruktureinrichtung Sozio-oekonomisches Panel

Gert G. Wagner

Senior Research Fellow in der Infrastruktureinrichtung Sozio-oekonomisches Panel

Themen: Familie, Bildung


Frei zugängliche Version: (econstor)
http://hdl.handle.net/10419/151454