Vermögenseinkommen der privaten Haushalte in der Bundesrepublik Deutschland 1970 bis 1985

DIW Wochenbericht 28 / 1986, S. 353-360

Klaus-Dietrich Bedau

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Abstract

Vor einem Jahr hat das Statistische Bundesamt die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) revidiert. Die Berechnungen des DIW über die Vermögenseinkommen der privaten Haushalte wurden inzwischen mit den revidierten Daten der VGR abgestimmt. Berücksichtigung fanden auch neue Ergebnisse der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung, die die Deutsche Bundesbank unlängst veröffentlicht hat. Hilfreich waren schließlich Informationen zur Verteilung der Vermögenseinkommen nach Haushaltsgruppen, die das Statistische Bundesamt in einem Spezialaufsatz zur volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung vorgelegt hat. Das Geldvermögen der privaten Haushalte hat seit 1970 von 517 Mrd. DM auf 2,2 Bill. DM (1985) zugenommen; das Vermögen je Haushalt ist von 24 000 DM auf 90 000 DM gestiegen. Aus ihrem Besitz an Spareinlagen, Versicherungsguthaben und Wertpapieren haben die Haushalte Zinsen und Dividenden (vor Steuerabzug) in Höhe von 106 Mrd. DM (1985) erzielt (1970: 23 Mrd. DM).


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