Zimmermann zum ARGE-Vorsitzenden gewählt

Pressemitteilung vom 14. April 2005

Auf der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsinstitute (ARGE) am 14. April 2005 wurde Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann, Präsident des DIW Berlin und Direktor des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Klaus F. Zimmermann tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Thomas Straubhaar an, der für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stand.
Nach seiner Wahl betonte Zimmermann die herausragende Bedeutung der wissenschaftlichen Exzellenz und der politische Unabhängigkeit der Institute: „Bei unseren großen wirtschaftspolitischen Herausforderungen spielen die ARGE-Institute eine zentrale Rolle, da sie wissenschaftlich fundierte Lösungskonzepte anbieten können. Die Politik muss den eingeschlagenen Reformprozess von Wirtschaft und Gesellschaft fortsetzen. Die deutsche Politikberatung ist hervorragend aufgestellt, die erforderlichen Beratungsleistungen auf hohem wissenschaftlichen Niveau zu erbringen.“
Als stellvertretende Vorsitzende wurden Prof. Dr. Ulrich Blum (IWH Halle), Prof. Dr. Johann Eekhoff (Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln), Prof. Dr. Wolfgang Franz (ZEW Mannheim), Prof. Dr. Hans-Werner Sinn (ifo München) sowie Prof. Dr. Thomas Straubhaar (HWWA Hamburg) gewählt. Der langjährige Generalsekretär der ARGE-Institute, Ralf Messer, wurde in seinem Amt bestätigt. Dem ARGE-Vorstand gehören ferner weiter Prof. Dr. Dennis Snower (IfW Kiel) und Prof. Dr. Christoph Schmidt (RWI Essen) als stellvertretende Vorsitzende an.
Die Mitgliederversammlung der ARGE-Institute fand im Rahmen der 68. Wissenschaftlichen Tagung „Kann Deutschland im internationalen Standortwettbewerb bestehen?“ statt. Die viel beachteten Gastvorträge hielten Lionel Fontagné , Direktor des Centre d´Etudes Prospectives et d´Informations Internationales in Paris, und Dr. Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit.
Die Arbeitsgemeinschaft deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsinstitute wurde 1949 zum Zwecke des wirtschaftspolitischen und wirtschaftswissenschaftlichen Informationsaustauschs und der Politikberatung gegründet. Die Politikberatung steht neben der Grundlagenforschung im Fokus der Wirtschaftsforschungsinstitute. Von der Arbeitsgemeinschaft werden jeweils im Frühjahr und Herbst die Gutachten der Gemeinschaftsdiagnose herausgegeben.
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