Pressemitteilung vom 27. März 2013
Einen deutlichen Wachstumsbeitrag lieferte DIW-Deutschlandexperte Simon Junker zufolge dabei der Außenhandel. „Die Exporte ziehen wieder an, auch aus dem Euroraum“. Im Jahresverlauf dürfte das Bruttoinlandsprodukt weiter zulegen, wenngleich mit moderaterem Tempo: „Die Auftragslage bleibt fragil und die Stimmung hat sich zuletzt wieder leicht eingetrübt. Kräftige Zuwächse sind für das zweite Quartal weder bei den Exporten noch bei der Wirtschaftsleistung insgesamt zu erwarten“, dämpft Junker allzu optimistische Erwartungen.
Die Zahl der Erwerbstätigen dürfte in den kommenden Monaten weiter anziehen und die Löhne beflügeln; die Einkommen der privaten Haushalte und damit letztlich der Konsum werden damit wohl das Wachstum anschieben. In diesem Umfeld werden auch die Investitionen mehr und mehr vom günstigen Finanzierungsumfeld profitieren und ab Frühjahr wieder deutlich zulegen. „Alles in allem wird die deutsche Wirtschaft im Verlauf merklich an Fahrt gewinnen“, resümiert Fichtner die weiteren Aussichten.
Themen: Konjunktur