EWU: Wachstum schafft Beschäftigung

DIW Wochenbericht 50 / 2000, S. 865-873

Camille Logeay, Joachim Volz

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Abstract

Die Beschäftigungsentwicklung in den EWU-Ländern hatte ihren Tiefpunkt zwar schon 1993/94 erreicht, aber erst seit 1997 bessert sich die Arbeitsmarktlage deutlich. Die Arbeitslosigkeit ist aber immer noch hoch, so dass die Ausweitung der Beschäftigung ein vorrangiges Ziel der Wirtschaftspolitik bleibt. Um die Situation auf dem Arbeitsmarkt umfassend beurteilen zu können, darf man nicht allein die Arbeitslosenquoten und die Beschäftigtenzahlen in den einzelnen Ländern betrachten. Aussagekräftiger ist eine Analyse des in Stunden gemessenen Arbeitsvolumens, also der gesamten Nutzung des Faktors Arbeit. Hierbei zeigt sich ein enger Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Entwicklung des Arbeitsvolumens. Dieser ist allerdings in den einzelnen EWU-Ländern unterschiedlich ausgeprägt und im Konjunkturzyklus deutlichen Veränderungen unterworfen. Bemerkenswert ist, dass das Wachstum in der EWU insgesamt im Aufschwung genauso beschäftigungsintensiv ist wie in den USA.


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