Wie ich zum "Age Management" kam

Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 1 / 2011, S. 45-55

Ursula Engelen-Kefer

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Abstract

Immer wieder wird lautstark in den Medien über den Demographiewandel und den Fachkräftemangel berichtet. Es werden schon fast "paradiesische" Zeiten für eher benachteiligte Personengruppen, wie zum Beispiel Frauen, gering Qualifizierte oder auch ältere Menschen, auf dem Arbeitsmarkt prognostiziert. Dabei könnte bereits heute durch nachhaltige Strategien zum Personalmanagement der Fachkräftemangel reduziert werden. Systematische Personalentwicklung, Strategien für lebenslanges Lernen über alle Altersgruppen, Qualifikationsebenen und Beschäftigungsfelder hinweg sind hierfür notwendige Voraussetzung. Dieser Text zeigt, wie ich zum Age Management kam und welche Bedeutung "Age Management" für den Arbeitsmarkt hat. Ich gehe zunächst auf die demographische Entwicklung sowie die Diskriminierung gegenüber älteren Arbeitnehmern ein. Anschließend beleuchte ich die Handlungsperspektiven in Personalpolitik und Weiterbildung und und behandele auf der Grundlage einiger Beispiele die Gesundheitspolitik im Betrieb. Zum Schluss ziehe ich ein Fazit zum Thema "Age Management" auf dem Arbeitsmarkt.



JEL-Classification: M51;M53
Keywords: Lebenslanges Lernen, Arbeit im Alter, Age Management, berufliche Weiterbildung
DOI:
https://doi.org/10.3790/vjh.80.1.45
Frei zugängliche Version: (econstor)
http://hdl.handle.net/10419/99635

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