Call for Papers zum Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung 4/2014: „Renaissance der Industrie?“

Bericht vom 3. Juli 2014

Herausgeber: Heike Belitz und Alexander Eickelpasch

Von der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise waren die Länder mit einem hohen Industrieanteil zunächst besonders betroffen. In Deutschland hat sich die Industrie jedoch schnell erholt und ist inzwischen wettbewerbsfähiger als zuvor. In vielen entwickelten Volkswirtschaften ist eine Trendwende bei der Bewertung der Rolle der Industrie zu beobachten. So wird etwa in den USA und in der Europäischen Gemeinschaft eine Politik zur Stärkung der heimischen Industrien gefordert. Deutschland wird dabei oft als Vorbild betrachtet.

Im Mittelpunkt dieses Vierteljahrsheftes zur Wirtschaftsforschung steht deshalb die Analyse der Erfolgsfaktoren für die Industrie in modernen Volkswirtschaften. Dabei sollen u.a. folgende Fragen behandelt werden: Unter welchen Voraussetzungen kann die Industrie auch heute in Hochlohnländern erfolgreich sein und einen Beitrag zum Wachstum leisten? Welche Rolle spielt die Industrie vor dem Hintergrund der Tertiarisierung der Wirtschaft? Warum war die deutsche Industrie in den letzten Jahren besonders wettbewerbsfähig? Vor welchen Herausforderungen steht die Industrie in Deutschland und Europa? Brauchen wir eine neue Industriepolitik in Europa?

Beiträge unter anderem zu folgenden Aspekten sind willkommen:

  • Der Beitrag der Industrie zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum
  • Produktivitätsentwicklung in der Industrie
  • Investitionen und deren Finanzierung, Qualität des Kapitalstocks
  • Qualifikation der Mitarbeiter: Anforderungen und Engpässe
  • Forschung, Entwicklung und Innovation
  • Internationalisierung von Wertschöpfungsketten
  • Rolle von Großunternehmen, KMU und „Hidden Champions"
  • Wachstumspotentiale und künftige Herausforderungen ausgewählter Branchen
  • Regionale Standortbedingungen
  • Verflechtung von Industrie und Dienstleistungssektor, Outsourcing
  • Neue Produktionskonzepte: Industrie 4.0, smart services
  • Konvergenz der Industriestrukturen in Europa?
  • Das 20%-Ziel der Europäischen Kommission
  • Ansätze moderner Industriepolitik

 

Erbeten werden wissenschaftliche Beiträge in deutscher Sprache, deren Umfang 15 Manuskriptseiten nicht überschreitet. Interessierte Autoren wenden sich bis 1. September 2014 mit einem Abstract (1-2 Seiten) an Dr. Heike Belitz oder Alexander Eickelpasch . Abgabefrist der ausgewählten Beiträge ist der 1. Dezember 2014.

Hinweise für Autoren finden Sie hier.

Call for Papers zum DIW Vierteljahrsheft 4/2014 zum Download (PDF, 73.66 KB)

 

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