Pressemitteilung vom 30. September 2014
Der insgesamt optimistische Ausblick des Barometers gründet sich vor allem auf eine günstigere Einschätzung der Aktivität im verarbeitenden Gewerbe. Dabei dürften die guten Daten aus dem Juli die Dynamik allerdings erheblich überzeichnen, da sie zu einem guten Teil auf den Einfluss der späten Sommerferien zurückzuführen sind. Die Produktion im August und September dürfte wesentlich geringer ausgefallen sein als im Juli, zumal auch die geopolitischen Krisen die Wirtschaftsleistung gedämpft haben könnten. Die Wirtschaft wird daher wohl etwas schwächer expandieren als der Index eigentlich nahelegen würde. Die geopolitischen Krisen dürften im laufenden Quartal aber nur geringe Bremsspuren hinterlassen haben.
Wenn die Unsicherheit im weiteren Verlauf etwas nachlässt, wird die deutsche Wirtschaft wohl allmählich wieder Fahrt aufnehmen. Sowohl die Nachfrage aus dem Ausland dürfte etwas anziehen als auch – aufgrund der bis zuletzt günstigen Entwicklung der Beschäftigung und der Löhne – der private Konsum im Inland.
Themen: Konjunktur