DIW Wochenbericht 44 / 1989, S. 548-558
Heinz Vortmann
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Sinkende Geburtenraten gibt es, mehr oder weniger ausgeprägt, in allen entwickelten europäischen Ländern. Einige Staaten, insbesondere die sozialistischen, versuchen dem mit einer aktiven Bevölkerungspolitik zu begegnen. Speziell in den siebziger Jahren ist dort eine Vielzahl von geburtenfördernden Regelungen getroffen worden. Für die DDR hat das DIW schon vor gut zehn Jahren darüber berichtet. Damals konnten aber erst die unmittelbaren Wirkungen auf die Geburtenentwicklung in den Jahren 1970 bis 1978 in Querschnittsbetrachtungen festgestellt werden. Nun wurde dieses Thema im Rahmen einer größeren Untersuchung für alle mittel- und osteuropäischen RGW-Länder (mit Ausnahme der Sowjetunion) wieder aufgegriffen und um eine Längsschnittanalyse erweitert, um die dauerhaften Effekte der pronatalistischen Maßnahmen näherungsweise erfassen zu können. Im folgenden werden die Ergebnisse der Arbeit für die DDR präsentiert.
Themen: Verteilung, Ungleichheit
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