Die Vermögenseinkommen der privaten Haushalte

DIW Wochenbericht 39 / 1987, S. 525-532

Klaus-Dietrich Bedau

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Abstract

1986 haben die privaten Haushalte in der Bundesrepublik Deutschland ihr Geldvermögen um 137 Mrd. DM aufgestockt und daneben 41 Mrd. DM für den Erwerb von Wohnungseigentum aufgewendet. Der Geldvermögensbestand der privaten Haushalte überschritt am Ende des vergangenen Jahres den Betrag von 2,3 Bill. DM; ihm standen Verpflichtungen in Höhe von 202 Mrd. DM gegenüber. Mehr als vier Fünftel des Geldvermögens waren verzinslich angelegt und erbrachten mit 110 Mrd. DM an Zinsen und Dividenden (vor Steuerabzug) eine durchschnittliche Rendite von reichlich 5 1/2 %. Bei rückläufigen Verbraucherpreisen betrug die Realverzinsung mehr als 6%. Knapp die Hälfte dieser Vermögenseinkommen kam 1986 Arbeitnehmer-Haushalten zugute; ein Viertel ging an Haushalte von Selbständigen, ein Fünftel an die von Rentnern und Pensionären. Ihrem Betrage nach waren die durchschnittlichen Vermögenserträge der Selbständigen-Haushalte außerhalb der Landwirtschaft mehr als viermal so hoch wie die der übrigen Gruppen.


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