Postgraduate enrollment decisions (PostGrad)

Aktuelles Projekt

Projektleitung

Frauke Peter, C. Katharina Spieß, Felix Weinhardt

Projektzeitraum

1. Januar 2017 - 30. Dezember 2020

Zuwendungsgeber

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Der Übergang in ein Studium ist nach wie vor vom sozioökonomischen Hintergrund der Schülerinnen und Schüler abhängig, auch wenn deren Fähigkeiten und andere beobachtbare Faktoren berücksichtigt werden. In Deutschland beträgt der Unterschied zwischen der Wahrscheinlichkeit ein Bachelorstudium zu beginnen bei Absolventen mit hohem und niedrigem sozioökonomischen Status 20 Prozentpunkte, d.h. solche mit hohem sozioökonomischen Status nehmen eher ein Bachelorstudium auf. Entsprechende Unterschiede finden sich auch bei dem Übergang in ein Masterstudium: Hier beträgt der Unterschied 11 bis 17 Prozentpunkte. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Differenz teilweise durch Unterschiede in nicht beobachtbaren Merkmalen erklärt wird. Unabhängig davon, ist es ein Ziel der deutschen Bildungspolitik (und auch der anderer Länder) den Anteil von Studierenden mit niedrigem sozioökonomischem Status zu erhöhen.

DIW Team

Projekt-Website

http://www.best-up.eu

Ziele des Projekts

Dieses Projekt untersucht, mit welchen möglichen Maßnahmen die Übergangsentscheidung von Studierenden nach dem Bachelor, insbesondere von jenen mit niedrigem sozioökonomischem Hintergrund unterstützt werden kann. Denn seit der Bologna-Reform muss jeder Studierende eine weitere Bildungsentscheidung treffen: Mit dem Bachelorabschluss die Hochschule verlassen oder ein Masterstudium anschließen. Diese Entscheidung ist nicht zuletzt deshalb relevant, da aktuelle Forschungsarbeiten zeigen, dass sozioökonomische Unterschiede in der Entscheidung, ob ein Masterstudium angeschlossen wird, auch Auswirkungen auf die späteren Arbeitsmarktchancen hat. Das Forschungsprojekt wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Die Feldbetreuung erfolgt durch Kantar Public (ehemals TNS Infratest Sozialforschung).

Kontakt

Frauke Peter

Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Bildung und Familie

Partner