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  • Blog Marcel Fratzscher

    Die Widersprüche der Wirtschaftsweisen

    Dieser Gastbeitrag ist am 8. November bei SPIEGEL ONLINE erschienen. Die Wirtschaft drohe zu überhitzen, die Umverteilung müsse ein Ende haben, warnen die Wirtschaftsweisen in ihrem Jahresgutachten. Das Gremium widerspricht sich jedoch an entscheidenden Stellen selbst. „Für eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik“: Unter diesem Titel stellt der Sachverständigenrat ...

    08.11.2017| Marcel Fratzscher
  • Pressemitteilung

    Abschaffung der Abgeltungsteuer führt zu Steuerausfällen und belastet hohe Einkommen kaum

    Geringe Aufkommens- und Verteilungseffekte – Insgesamt leichte Steuerausfälle durch Niedrigzinsphase – Anhebung des Abgeltungsteuersatzes über 25 Prozent hinaus würde moderate Mehreinnahmen erzielen Eine Abschaffung der pauschalen Abgeltungssteuer für Kapitaleinkünfte in Höhe von 25 Prozent ist weder aus fiskalischer noch aus verteilungspolitischer Sicht sinnvoll, ...

    08.11.2017
  • Kommentar

    Soli für Gutverdiener in Steuertarif integrieren: Kommentar von Stefan Bach

    Die Abschaffung der Abgeltungsteuer und Rückkehr zur persönlichen Besteuerung der Kapitaleinkommen, wie sie in Deutschland oft diskutiert wird, würde in den kommenden Jahren zu keinem nennenswerten Steuermehraufkommen führen. Durch die niedrigen Zinsen wären derzeit sogar leichte Steuerausfälle zu erwarten. Da Dividenden und Veräußerungsgewinne durch das Teileinkünfteverfahren ...

    08.11.2017| Stefan Bach
  • Personalie

    Absolvent des „DIW Graduate Centers“ zum Lebenszeitprofessor an der Cornell University ernannt

    Nicolas R. Ziebarth (35), Mitglied des ersten Doktoranden-Jahrgang des DIW Graduate Centers, wurde im Department „Policy Analysis and Management” an der renommierten Cornell University (Bundesstaat New York) zum Professor auf Lebenszeit („Associate Professor with indefinite tenure“) ernannt. Nicolas Ziebarth’s Forschungsgebiete sind die angewandte Gesundheits- und Arbeitsmarktökonomie. „Für ...

    08.11.2017
  • Blog Marcel Fratzscher

    Entlastet die Armen!

    Dieser Beitrag ist am 3. November in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen. Die Abschaffung des Solidaritätszuschlags wäre wirtschaftlicher Unsinn. Das Geld sollte stattdessen in alle strukturschwachen Regionen fließen – egal ob in Ost oder West. In den aktuellen Koalitionsgesprächen streiten die Parteien heftig darüber, ...

    03.11.2017| Marcel Fratzscher
  • Pressemitteilung

    Psychologische Studie untersucht Persönlichkeitsunterschiede zwischen VegetarierInnen und Fleisch essenden Personen anhand von repräsentativen Daten des Sozio-oekonomischen Panels

    In Deutschland ernähren sich einer großen sozialwissenschaftlichen Erhebung zufolge etwa sechs Prozent der Bevölkerung überwiegend oder auch ausschließlich vegetarisch oder vegan. Diese Gruppe von Menschen hat im Vergleich zu FleischesserInnen eine etwas andere Persönlichkeitsstruktur: Sie sind offener für neue Erfahrungen und liberaler, haben ein größeres ...

    02.11.2017
  • Pressemitteilung

    Jugendliche in Europa haben trotz geringerer Arbeitslosigkeit weiterhin große Probleme auf dem Arbeitsmarkt

    Arbeitslosenquote der 15 bis 24-Jährigen ist viel höher als die der älteren Personen – Abbau der Arbeitslosigkeit ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Zahl der jungen Leute schrumpft und immer mehr davon länger im Bildungswesen bleiben – Politische Maßnahmen haben wenig gebracht Obwohl die Jugendarbeitslosenquote in der EU in den letzten Jahren ...

    02.11.2017
  • Interview

    „Die Berufsausbildung der jungen Menschen sollte praxisnäher werden“: Interview mit Karl Brenke

    Herr Brenke, wie hat sich das Problem der Jugendarbeitslosigkeit in Europa in den letzten Jahren entwickelt? Wir haben einen deutlichen Rückgang gehabt. Der Höhepunkt der Jugendarbeitslosigkeit war 2013, und jetzt haben wir eine Arbeitslosenquote von etwa 16 bis 17 Prozent. Allerdings ist die Arbeitslosigkeit der Jugendlichen nicht primär zurückgegangen, weil die Beschäftigung ...

    02.11.2017| Karl Brenke
  • Bericht

    Zentralbanken sollten ihre Intervention am Devisenmarkt mit Kommunikation begleiten

    Zentralbanken, zum Beispiel die schweizerische und die zahlreicher Schwellenländer, intervenieren häufig an Devisenmärkten. Es ist jedoch nicht unmittelbar festzustellen, ob diese Interventionen wirksam sind. Mittels anerkannter Kriterien analysiert dieser Bericht die Erfolgswahrscheinlichkeit aus einem Datensatz von 4.500 Interventionsepisoden aus 33 Ländern. Dabei ist es wichtig, ...

    02.11.2017| Tobias Heidland, Lukas Menkhoff
  • Kommentar

    Der Wert von exakten Volkszählungsergebnissen wird überschätzt: Kommentar von Gert G. Wagner

    Letzte Woche hat das Bundesverfassungsgericht die Klage der Bundesländer Berlin und Hamburg gegen die Methodik  der letzten Volkszählung, des „Zensus 2011/12“, verhandelt. Beide Länder sowie etliche Städte sind davon überzeugt, dass der Zensus Einwohner übersehen hat und ihnen deswegen im Zuge des Länderfinanzausgleichs Millionen - beträge vorenthalten ...

    02.11.2017| Gert G. Wagner
  • Pressemitteilung

    DIW Konjunkturbarometer Oktober 2017: Deutsche Wirtschaft durchläuft goldenen Herbst

    Der kräftige Aufschwung der deutschen Wirtschaft geht weiter: Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) signalisiert mit aktuell gut 112 Punkten auch im Oktober weit überdurchschnittliche Zuwächse des Bruttoinlandsprodukts – um 0,7 Prozent im dritten Quartal und 0,9 Prozent im vierten. „Die deutsche Wirtschaft ist mit Vollgas ...

    01.11.2017
  • Bericht

    Call for Papers "Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung" 3/2018: Geld und die Welt

    Geld und Finanzmärkte verbinden über alle Grenzen hinweg. Die Ursachen der internationalen Finanzkrise 2007/2008 und der europäischen Krise sind noch nicht beseitigt. Die traditionellen Finanzintermediäre wie Banken stehen stark unter Wettbewerbsdruck. Sie werden in allen wichtigen Industrienationen durch eine Fast-Nullzinspolitik der Zentralbanken alimentiert. Anders als im ...

    01.11.2017| Dorothea Schäfer
  • Blog Marcel Fratzscher

    Raus aus der Armutsspirale

    Dieser Beitrag ist am 27. Oktober in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen. Es ist eine Schande, dass in Deutschland so viele Kinder in Armut leben – und ihnen so die Zukunft verbaut wird. Die neue Bundesregierung hat alle Mittel, das zu ändern. Ein altes Sprichwort sagt, dass man die Menschlichkeit einer Gesellschaft daran erkennt, wie sie ...

    27.10.2017| Marcel Fratzscher
  • Statement

    EZB kann geldpolitische Zügel nur langsam anziehen

    Zu den Ergebnissen der heutigen Sitzung des Rates der Europäischen Zentralbank äußert sich Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), wie folgt:

    26.10.2017| Marcel Fratzscher
  • Bericht

    Neues Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung: „EU Capital Markets Union: an alluring opportunity or a blind alley? Concept and microperspectives of CMU“

    On September 30, 2015, the European Commission adopted an action plan to create a European Capital Markets Union (CMU). The chief purpose was to ease the access of small and medium-sized companies as well as start-ups to funds, in particular through raising funds in public capital markets. CMU should also create an environment conducive to long-term, sustainable investment, including in infrastructure. ...

    26.10.2017| Dorothea Schäfer
  • Blog Marcel Fratzscher

    EZB kann geldpolitische Zügel nur langsam anziehen

    Zu den Ergebnissen der heutigen Sitzung des Rates der Europäischen Zentralbank Die Europäische Zentralbank hat einen graduellen und vorsichtigen Ausstieg aus ihrer expansiven Geldpolitik gewählt. Mit ihrer Entscheidung bleibt die EZB beim Ausstieg aus ihrem Anleihekaufprogramm maximal flexibel. Ich erwarte, dass die EZB nach September 2018 ihre Anleihekäufe komplett einstellen ...

    26.10.2017| Marcel Fratzscher
  • Pressemitteilung

    Große Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern in Deutschland

    Frauen erzielen in Deutschland nur die Hälfte des Gesamteinkommens der Männer und verdienen bei den Stundenlöhnen rund ein Fünftel weniger – Bei Erwerbseinkommen gibt es Gender Pay Gap zwischen „Männer-“ und „Frauenberufen“, aber auch innerhalb vieler Berufe – Deutschland weist eine im internationalen Vergleich hohe Lücke von rund 53 ...

    25.10.2017
  • Interview

    „Große Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern“: Interview mit Katharina Wrohlich

    Frau Wrohlich, wie groß sind die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern in Deutschland? Schaut man sich das gesamte Bruttoeinkommen an, so sieht man, dass die Frauen insgesamt nur 51 Prozent, also rund die Hälfte des Einkommens der Männer erzielen. Kapitaleinkommen sind hingegen gleicher zwischen Männern und Frauen verteilt. Hier haben Frauen etwa 64 Prozent der ...

    25.10.2017| Katharina Wrohlich
  • Kommentar

    Warum zielgenaue Informationen so wichtig sind für die Studienentscheidung: Kommentar von Frauke H. Peter

    In diesen Tagen beginnt die Vorlesungszeit des Wintersemesters – für viele Studentinnen und Studenten ist es das erste Semester überhaupt. In die Vorfreude wird sich höchstwahrscheinlich auch Unsicherheit mischen: Manche werden sich fragen, ob sie das richtige Fach gewählt haben oder gut vorbereitet sind. Aus gesamtgesellschaftlicher Sicht dürfte die Hochschulpolitik ...

    25.10.2017| Frauke Peter
  • Pressemitteilung

    Armut schwächt die sozialen Beziehungen

    Wenn Menschen finanziell absteigen und nur noch ein Einkommen unter der Armutsgrenze zur Verfügung haben, führt das dazu, dass sich ihre sozialen Beziehungen verschlechtern. Das belegt nun erstmals eine für Deutschland repräsentative Studie auf Basis der Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin. Demnach treffen sich in Armut geratene Menschen seltener als zuvor ...

    23.10.2017
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