Die deutsche Wirtschaft hat kein Konjunkturproblem, sondern braucht Strukturreformen. Lösungen dafür präsentieren weder Ampel noch Opposition. Deutschland steht vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen und digitalen und ökologischen Transformationen, während sich die Bedingungen der Globalisierung gerade verschieben. Da überrascht es nicht, dass die politischen Parteien sich mit Wirtschaftsprogrammen ...
DIW-Forscherin Sophie Behr erklärt anhand von Beispielen, wie Unternehmen und Haushalte mit der Bepreisung des klimaschädlichen Gases umgehen und inwiefern das Klima davon profitiert. CO2-Bepreisung soll Unternehmen und Haushalte dazu anregen, weniger CO2 auszustroßen. Unternehmen, die CO2 emittieren, müssen dafür bezahlen, was sie dazu motiviert, effizienter zu werden oder auf klimaneutrale...
Mikrochips sind das Öl des digitalen Zeitalters, werden aber meist in Fernost hergestellt. Wie die Politik die Produktion in die EU holen will, analysieren die Ökonomen Heike Belitz und Martin Gornig. Dieser Gastbeitrag von Heike Belitz und Martin Gornig erschien am 19. Februar 2024 bei der Bundeszentrale für politische Bildung. Autos, Waschmaschinen, Mobiltelefone, Fotovoltaikanlagen, aber auch Rüstungsgüter ...
Ambient social sexual behaviour at work refers to sexual jokes and conversations at the workplace. Prior cross-sectional studies indicate that this behaviour is relatively widespread and tends to be associated with negative well-being. We revisit this research by investigating the outcomes of sexual jokes and conversations at work after 1 year in a comparatively large employee sample. The perceived ...
Studie untersucht Gläubigerverluste durch 200 Zahlungsausfälle von Staaten seit 1815 - Investoren verloren bei Schuldenkrisen durchschnittlich 47 Prozent ihrer Forderungen durch Umschuldungen - Mit drei oder mehr Umschuldungen erleiden Gläubiger mit 60 Prozent sogar weitaus höhere Verluste - Schuldentragfähigkeitsanalysen könnten optimalen Schuldenschnitt bestimmen Je niedriger Schuldenschnitte bei ...
In den vergangenen 200 Jahren hat es weltweit viele Zahlungsausfälle von Staaten gegeben. Die Untersuchung von 321 Umschuldungsabkommen seit 1815 zeigt, dass Verluste von ausländischen privaten und institutionellen Investoren durchschnittlich 43 Prozent betrugen. Auffällig ist, dass es insbesondere seit den 1970er Jahren zunehmend mehrerer Umschuldungen bedurfte, um einen Zahlungsausfall nachhaltig ...