Das Bundeskabinett will heute die Aktivrente beschließen. Menschen, die über das reguläre Rentenalter hinaus in abhängiger Beschäftigung arbeiten, dürfen dann ab 2026 bis zu 2000 Euro im Monat steuerfrei hinzuverdienen. Dazu eine Einschätzung von Peter Haan, Leiter der Abteilung Staat am DIW Berlin:
Hohe Inflation hat den Anstieg der Bruttostundenlöhne und Haushaltsnettoeinkommen gebremst – Einkommensungleichheit und Armutsrisikoquote stagnieren seit 2020 – Unter Geflüchteten und Erwerbslosen ist Armutsrisiko weit überdurchschnittlich hoch und deutlich gestiegen Die hohe Inflation der Jahre 2021/22 hat die Reallöhne und verfügbaren Einkommen in Deutschland erstmals seit 2013 wieder sinken lassen. ...
Die hohe Inflation der vergangenen Jahre hat nach aktuellen Zahlen des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zu Kaufkraftverlusten bei Bruttostundenlöhnen und Haushaltsnettoeinkommen geführt. Die Ungleichheit bei den Löhnen ist weiter gesunken und wieder auf dem Stand des Jahres 2000. Dies liegt vor allem an den positiven Entwicklungen am unteren Ende der Lohnverteilung: Durch die wiederholten Anhebungen ...
I study the transmission mechanism of Quantitative Easing (QE) in the form of large-scale asset purchases in the mortgage market to aggregate consumption. To this end, I develop a New Keynesian model that features heterogeneous households, a microfounded housing market, and frictional intermediation. This model helps explain the empirical evidence suggesting that QE increases aggregate consumption ...
Heute ist eine Webseite in der Wissenschaftskommunikation nicht mehr wegzudenken, auch nicht im DIW Berlin. Als in den 1990er-Jahren Webseiten überhaupt erst entstanden, gehörte das DIW Berlin mit seiner Domain diw-berlin.de zu einer der ersten rund 1.000 Institutionen und Organisationen, die eine Webseitendomain in Deutschland anmeldeten. Im Juli dieses Jahres waren es dazu im Vergleich rund 17.500.000 ...
Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat heute beschlossen, die Leitzinsen vorerst unverändert zu lassen. Dazu eine Einschätzung von Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):
We study the effects of movements in aggregate lending standards on macroeconomic aggregates and inequality. We show in a New Keynesian model with heterogeneous households and housing that a looser loan-to-value (LTV) ratio stimulates housing demand, nondurable consumption, and output. Our model implies that the LTV shock transmits to macroeconomic aggregates through higher household liquidity and ...