Mit einem Kohle-Embargo erhöht die Europäische Union den Druck auf Russland. Nach einer Übergangsfrist soll im August keine russische Kohle mehr importiert werden. Jüngere Studien zeigen, dass Deutschland die Einfuhren aus Russland bis zum Sommer durch Importe aus anderen Ländern ersetzen kann. Da aber auch ein Aus für die russischen Erdgaslieferungen droht, müssen Pläne zur Versorgungssicherheit entwickelt ...
Im Beitrag wird diskutiert, ob es sich bei der vorgesehenen Ablösung von Hartz IV durch ein Bürgergeld und den Aufbau einer Kindergrundsicherung eher um einen symbolischen Wandel handelt oder die im Herbst 2021 gewählte Ampel-Koalition einen substanziellen Neuanfang und eine grundlegende Reform des Wohlfahrtsstaates einleitet. Zusammenfassend werden die geplanten Maßnahmen der neuen Bundesregierung ...
Dieser Beitrag erschien im Tagesspiegel. Das Zögern und Zaudern der Politik sei verständlich, da die Akzeptanz von Einschränkungen sehr begrenzt ist. Soll Europa ein sofortiges und vollumfängliches Energie-Embargo gegen Russland verhängen? Dies ist seit Wochen mit die strittigste Frage im Umgang mit Russlands Krieg und seinen Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine. Diese Debatte ist jedoch von ...
Ordentliche Lohnerhöhungen sind in der derzeitigen Krise nicht nur möglich. Sie sind sogar nötig, um die Wirtschaft zu stabilisieren. Seit einigen Wochen wird immer wieder vor der sogenannten Lohn-Preis-Spirale gewarnt. Beschäftigte und Gewerkschaften könnten demnach die hohe Inflation "missbrauchen" und auf exorbitante Lohnsteigerungen drängen, die wiederum die Inflation ...
Friedrich Merz hat eine wichtige Debatte über Wohlstand angestoßen. Je nach Definition ist Deutschland aber eher einem Tiefpunkt als einem Höhepunkt nahe. Dieser Beitrag erschien am 15. April 2022 bei Zeit Online in der Reihe Fratzschers Verteilungsfragen. Mit einem Satz hat der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz sehr starke, aber unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. "Wir haben wahrscheinlich ...
Die Ergebnisse der heutigen Sitzung des Rates der Europäischen Zentralbank (EZB) kommentiert Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), wie folgt: