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DIW Wochenbericht 11 / 2005
Der langjährige stetige Anstieg der Vermögen und der daraus erzielten Kapitaleinkommen gewinnt zunehmend Einfluss auf die Struktur der verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte. Diese Einkommen werden allerdings weiterhin überwiegend durch Erwerbseinkommen und die daraus abgeleiteten Transferzahlungen bestimmt. Die Pro-Kopf-Betrachtung der im Haushalt aggregierten Vermögensbestände zeigt, dass die ...
2005| Peter Krause, Andrea Schäfer
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DIW Wochenbericht 11 / 2005
Die Europäische Union (EU) befindet sich zurzeit in ihrer bisher größten Erweiterungsphase. Nachdem im Jahre 2004 bereits zehn vor allem mittel- und osteuropäische Länder der EU beigetreten sind, werden Bulgarien und Rumänien voraussichtlich 2007 folgen. Der Abschluss der Beitrittsverhandlungen mit beiden Ländern und die geplante Unterzeichnung der Beitrittsverträge am 25. April dieses Jahres werden ...
2005| Martin Kroh
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DIW Wochenbericht 10 / 2005
Die Beziehungen zwischen Russland und der EU im Bereich von Energie- und Klimapolitik sind seit einigen Monaten von zwei Phänomenen geprägt: Einerseits stellen sich für die EU Fragen bezüglich der Versorgungssicherheit mit Energieträgern. Die russische Regierung irritiert durch die willkürliche Behandlung in und ausländischer Energieunternehmen im Land potentielle Investoren; erhebliche Zweifel an ...
2005| Christian von Hirschhausen, Claudia Kemfert, Franziska Holz
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DIW Wochenbericht 10 / 2005
In den letzten Jahren ist die Ungleichheit der individuellen Erwerbseinkommen gestiegen. Dies ging einher mit einer Veränderung der haushaltsspezifischen Erwerbskonstellation und der individuellen Erwerbsbeteiligung (z. B. Minijobs). Insbesondere ist seit 2000 ein steigender Anteil von Haushalten ohne Markteinkommen zu beobachten, weil deren Mitglieder arbeitslos sind oder zur stillen Reserve gehören. ...
2005| Jan Goebel, Peter Krause, Jürgen Schupp
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DIW Wochenbericht 9 / 2005
Die energieverbrauchsbedingten CO2-Emissionen in Deutschland sind im Jahre 2004 gegenüber dem Vorjahr um fast 1% auf gut 834 Mill. t gesunken. Berücksichtigt man allerdings den Temperatureinfluss sowie den für 2004 beträchtlichen, aber statistisch nicht erfassten Lagerbestandsabbau bei leichtem Heizöl, so blieben die Emissionen praktisch unverändert. Damit setzte sich die schon seit einigen Jahren ...
2005| Hans-Joachim Ziesing
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DIW Wochenbericht 9 / 2005
Die Einkommensposition von Familien hängt nicht nur von der Erwerbssituation der Haushaltsmitglieder ab, sondern auch vom Alter der Kinder. Dies zeigt eine Auswertung des vom DIW Berlin in Zusammenarbeit mit Infratest Sozialforschung erhobenen Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Zusammenlebende Paare mit Kindern kommen danach - gemessen an der gesamten Bevölkerung - auf ein durchschnittliches Einkommen. ...
2005| Markus M. Grabka, Peter Krause
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DIW Wochenbericht 8 / 2005
Die schlechte wirtschaftliche Situation vieler Zeitungs- und Zeitschriftenverleger spiegelt nicht nur konjunkturelle Einflüsse wider, sondern ist auch begründet in spürbaren Strukturverschiebungen auf Pressemärkten, zu denen nicht zuletzt die zunehmende Bedeutung des Internets für die Befriedigung der Informationsbedürfnisse der Verbraucher gehört. Vor diesem Hintergrund sind wichtige Änderungen des ...
2005| Ralf Dewenter, Björn Frank, Christian Wey
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DIW Wochenbericht 8 / 2005
Die sog. Minijob-Reform, die als Teil des Zweiten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ("Hartz II") am 1. April 2003 in Kraft trat, soll die Arbeitsanreize im Bereich geringer Erwerbseinkommen verbessern und damit die strukturelle Arbeitslosigkeit reduzieren. Dazu wurde die bisherige Beschränkung der wöchentlichen Arbeitszeit auf maximal 15Stunden aufgehoben und die Geringfügigkeitsgrenze ...
2005| Viktor Steiner, Katharina Wrohlich
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DIW Wochenbericht 7 / 2005
Mehr als ein Fünftel der Erwerbstätigen in Deutschland sind Teilzeitbeschäftigte. Seit Anfang 2001 ist das Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge (Teilzeit- und Befristungsgesetz) in Kraft. Es hat die weitere Ausweitung der Teilzeit und die Schaffung neuer Stellen zum Ziel, um dadurch die allgemeine Beschäftigungssituation und somit die individuellen Partizipationschancen zu verbessern. ...
2005| Andrea Schäfer, Claudia Vogel
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DIW Wochenbericht 7 / 2005
Der Primärenergieverbrauch in Deutschland hat sich im Jahre 2004 mit rund 493 Mill. t SKE (14 438 Petajoule) gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Dabei standen den verbrauchssteigernden Effekten infolge der konjunkturellen Belebung die dämpfenden Einflüsse der im Verlauf des Jahres kräftigen Energiepreissteigerungen gegenüber, die den Anreiz zur Energieeinsparung verstärkt haben. Der Rückgang beim ...
2005| Franz Wittke, Hans-Joachim Ziesing