Am 26. Dezember 1991 wurde die Sowjetunion, eine der größten und zugleich - zumindest bei oberflächlicher Betrachtung - am stärksten zentralisierten Wirtschaftseinheiten der Erde, aufgelöst. Seither haben Rußland und die übrigen 14 Nachfolgestaaten die uneingeschränkte politische Souveränität erlangt. Diese souveränen Staaten mußten indes ein schweres wirtschaftliches Erbe antreten. Für Rußland, dem ...
Im vergangenen Jahr haben die privaten Haushalte in Deutschland ihr Geldvermögen um 238 Mrd. DM aufgestockt; daneben flossen 47 Mrd. DM in die Eigenheimfinanzierung. Der Geldvermögensbestand erreichte am Jahresende 1991 nahezu 3,4 Bill. DM; ihm standen Verpflichtungen von 310 Mrd. DM gegenüber. Mehr als vier Fünftel des Geldvermögens waren verzinslich angelegt und erbrachten mit 177 Mrd. DM an Zinsen ...
Nach der Auflösung der Sowjetunion ist die russische Wirtschaft in eine äußerst schwierige Lage geraten: Der Produktionsrückgang beschleunigte sich, die Geldentwertung nahm nach der Preisfreigabe Anfang 1992 Formen einer Hyperinflation an. Die restriktive Geld- und Finanzpolitik der russischen Regierung, die sich auf Inflationsbekämpfung durch Kontrolle des Geldumlaufs, Abbau der Haushaltsdefizite ...
Nach wie vor wird die finanzpolitische Diskussion von der Frage nach den fiskalischen Konsequenzen der deutschen Einigung beherrscht. Dies liegt auch daran, daß die Politik bisher den Bedarf an öffentlichen Mitteln in Ostdeutschland unterschätzte. Vieles spricht dafür, daß die "heiße Phase" der Finanzierung der ostdeutschen Länder- und Gemeindehaushalte erst noch bevorsteht. Je stärker aber die Haushalte ...
Anläßlich der Import-Messe Berlin 1992 "Partner des Fortschritts" gibt der erste Bericht einen Überblick über die Einfuhrentwicklung in der EG und in der Bundesrepublik im vergangenen Jahr. Im zweiten Bericht stehen die unterschiedliche zollpolitische Behandlung einzelner Ländergruppen in der EG und die Veränderungen im Präferenzgefüge der EG-Handelspolitik im Vordergrund. Zollpräferenzen sollten von ...
Die wirtschaftliche Entwicklung der Volksrepublik China ist durch gegensätzliche Signale gekennzeichnet. Auf der einen Seite trugen Reformen, vor allem in der Außenwirtschaft, dazu bei, daß 1991 das reale Wachstum des Sozialprodukts Chinas mit 7 vH das aller seiner asiatischen Nachbarn übertraf, die Industrieproduktion um 14 vH stieg und in der Landwirtschaft aus schweren Unwetterschäden resultierende ...