Das DIW hat in den letzten Jahren verschiedene Verkehrsprognosen erarbeitet, die nicht mehr dem traditionellen Ansatz der Vorausschätzung unter Status quo-Bedingungen entsprechen. Um Gestaltungsmöglichkeiten vor allem für eine bessere ökologische Verträglichkeit des Verkehrs zu zeigen, wurden in diesen Studien Szenarien für Verkehrsleistungen und Verkehrsaufkommen jeweils bei unterschiedlicher verkehrspolitischer ...
Unter den Nachfolgestaaten der UdSSR sieht sich die Ukraine mit besonders ernsten Umweltproblemen konfrontiert. Das Industriegebiet am Donez und Dnjepr zählt zu den Regionen mit der höchsten Luft- und Gewässerverschmutzung in Europa. Die Hauptursache für die ökologische Krise in der Ukraine ist der überalterte Kapitalstock der Schwerindustrie. Trotz der Umweltverschmutzung werden weniger als 2 vH der ...
Im Jahr 1991 war rund die Hälfte aller Erwerbstätigen in Berlin im Dienstleistungssektor beschäftigt, dies gilt sowohl für den West- als auch für den Ostteil der Stadt. Der Anteil dieses Wirtschaftsbereichs an der Gesamtbeschäftigung war damit deutlich höher als in westdeutschen Ballungsgebieten. Für die einzelnen Teilsektoren fällt der Vergleich allerdings völlig unterschiedlich aus: In Berlin sind ...
Aufbauend auf einer Projektion der wirtschaftlichen und demographischen Entwicklung des Großraums Berlin wird im folgenden über Gestaltungsmöglichkeiten der Verkehrsnachfrage und der Verkehrsleistung bis zum Jahr 2010 berichtet. In einem Szenario "Zersiedlung" wird angenommen, daß sich die siedlungsstrukturelle und die Verkehrsentwicklung im Zeitablauf weitgehend ungesteuert einstellen. in diesem Falle ...
Bereits im Sommer 1990 - also noch zur Zeit der Existenz zweier deutscher Staaten - sind vom Bundesumweltministerium Studien zur Erstellung von Sanierungs- und Entwicklungskonzepten für ökologische Problemregionen in Ostdeutschland in Auftrag gegeben worden. Inzwischen liegt ein solches Konzept für den Raum Leipzig/Bitterfeld/Halle/Merseburg vor. Für die Studie war ein umfassender Ansatz gewählt worden, ...
Mit dem Beitritt der DDR ist ein großer Teil der Industrie, der Landwirtschaft, der Versorgungsbetriebe und von Immobilien in Bundes- und damit weitgehend in (Beteiligungs-) Besitz der Treuhandanstalt (THA) übergegangen. Damit ist die THA der unmittelbar entscheidende strukturpolitische Akteur im wirtschaftlichen Transformationsprozeß Ostdeutschlands geworden. Die THA ist zwar formal eigenständig, ...
ln der öffentlichen Diskussion wird im allgemeinen davon ausgegangen, daß das Einkommensgefälle zwischen den neuen und den alten Bundesländern zur Abwanderung besonders der qualifizierten Arbeitnehmer in den Westen führt. Bei Tarifverhandlungen wird daraus die Forderung abgeleitet, die Arbeitseinkommen möglichst rasch auf Westniveau anzuheben. Der Wunsch, in den Westen umzuziehen, wird aber stärker ...