Thema Rente und Vorsorge

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  • Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2 / 2014

    Stabilität des Versorgungsniveaus nach dem Paradigmenwechsel

    Mit dem Altersvermögens- und Altersvermögensergänzungsgesetz (2001) vollzog sich ein Paradigmenwechsel in der Alterssicherung hin zu einem verstärkt eigenverantwortlichen Aufbau kapitalgedeckter Altersvorsorge. Das Versorgungsniveau im Alter hängt in der Folge zunehmend von dem Zusammenspiel öffentlich-rechtlicher, betrieblicher und privater Alterssicherung ab. Es ist aber unbekannt, wie sich die Gesamteinkünfte ...

    2014| Uwe Fachinger, Harald Künemund
  • Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2 / 2014

    Wohin soll es mit der gesetzlichen Rentenversicherung gehen? Eine Bürgerversicherung wäre armutsverhindernd und finanzierbar!

    Die Rentenreformen zu Beginn dieses Jahrhunderts hinterlassen zunehmend Spuren. Das Rentenniveau sinkt kräftig. Gegenüber 1989 ergibt sich bereits heute eine Senkung um knapp 14 Prozent. Vorgesehen sind weitere Absenkungen mit der Folge einer drohenden Altersarmut insbesondere für Geringverdiener. Vor diesem Hintergrund wird vorgeschlagen, das bisherige System der Alterssicherung in eine Bürgerversicherung, ...

    2014| Volker Meinhardt
  • Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2 / 2014

    Der Beitrag moderner Arbeitsmarkt-, Gleichstellungs- und Familienpolitik für eine stabile Alterssicherung

    Über das zum 1. Juli 2014 in Kraft getretene „Rentenpaket“ der Großen Koalition wurde in den vergangenen Monaten öffentlich breit diskutiert, insbesondere über die „Rente ab 63“ und die „Mütterrente“. Weniger Beachtung im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf das System der Alterssicherung finden hingegen weitere Reformprojekte der Großen Koalition auf anderen Politikfeldern, etwa der Arbeitsmarkt-, Gleichstellungs- ...

    2014| Carola Reimann
  • Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2 / 2014

    Altersarmut und Sozialpolitik: warum das Rentenpaket der Großen Koalition wenig zur Armutsbekämpfung beiträgt

    Obwohl sich die Zahl der Menschen, die Grundsicherung im Alter beziehen, seit Einführung dieser Transferleistung im Jahr 2003 beinahe verdoppelt hat, Ende 2012 bereits knapp 465 000 Ältere im Durchschnitt mit etwas mehr als 700 Euro pro Monat auskommen mussten und die Dunkelziffer der Nichtinanspruchnahme hoch ist, besteht weder in der Fach- noch in der Medienöffentlichkeit darüber Einigkeit, ob beziehungsweise ...

    2014| Christoph Butterwegge
  • Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2 / 2014

    Lebensstandardsicherung und Armutsbekämpfung: eine Kritik des Rentenpaketes der Großen Koalition

    Die Autoren vertreten, dass in den vergangenen 20 Jahren ein Paradigmenwechsel in der Alterssicherungspolitik vollzogen wurde: Vom Prinzip der Lebensstandardsicherung wurde als Ziel abgerückt, der Generationenvertrag wurde durch einen Generationenkonflikt aufgekündigt und die Umlagefinanzierung durch eine kapitalgedeckte Vorsorge unterminiert. Entlang dieses Paradigmenwechsels wird diskutiert, ob heute ...

    2014| Matthias W. Birkwald, Michael Popp
  • Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2 / 2014

    Vorausberechnung regionaler Altersarmut: Zunahme in Ballungsräumen und in Ostdeutschland

    Altersarmut wird in der sozialpolitischen Diskussion in Deutschland vor allem mit Blick auf die Grundsicherung im Alter diskutiert, zumindest darauf fokussiert ist Altersarmut bisher kein zentrales Thema. Mit der Grundsicherung wird allerdings nur die Hälfte der Altersarmut gesehen. Vergessen wird das Wohngeld, eine weitere finanzielle Unterstützung für Ältere. Wird auch dieses berücksichtigt, verdoppelt ...

    2014| Rudolf Martens
  • Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2 / 2014

    Erwerbsminderungsrente in Deutschland: ein unterschätztes Risiko(?)

    Der Bezug von Erwerbsminderungsrente ist ein unterschätztes Risiko – es trifft in Deutschland mit mehr als jedem fünften Arbeitnehmer mehr Menschen als man denkt. Die empirischen Befunde, die auf verschiedenen Analyseebenen ansetzen, verdeutlichen: Im sechsten Lebensjahrzehnt ist das Risiko wegen chronischer Erkrankungen den Arbeitsmarkt vorzeitig zu verlassen besonders hoch. Eine Verlängerung der ...

    2014| Christine Hagen, Ralf K. Himmelreicher
  • Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2 / 2014

    Der Einfluss von Kindererziehungszeiten und Mütterrenten auf Alterseinkommen von Müttern in Europa

    Rentenleistungen für Elternschaft und Kinderbetreuungszeiten, den sogenannten Mütterrenten, wird eine hohe Bedeutung zur Reduktion der Geschlechterungleichheit beim Alterseinkommen zugeschrieben. So haben fast alle europäischen Länder entsprechende Regelungen in ihren ansonsten überwiegend erwerbszentrierten staatlichen Rentensystemen etabliert. Aber welche Wirkungen haben diese Leistungen tatsächlich? ...

    2014| Katja Möhring
  • Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 3 / 2014

    Positionspapier: Verbraucherpolitischer Neustart für die private Altersvorsorge!

    Die Ergänzung der gesetzlichen umlagefinanzierten Altersvorsorge durch eine öffentlich geförderte kapitalgedeckte private Altersvorsorge in Deutschland ist sinnvoll. Allerdings krankt das gegenwärtige System an zentralen Punkten: Die mangelhafte Regulierung des provisionsorientierten Vertriebs, systemimmanente Fehlanreize bei der Finanzberatung zu privaten Altersvorsorgeprodukten sowie überhöhte Abschluss- ...

    2014| Nicole Maisch, Gerhard Schick
  • Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 3 / 2014

    Invalidität als Armutsrisiko - können private Berufsunfähigkeitsrenten die Versorgungslücken schließen? Analyseergebnisse einer unabhängigen Testorganisation

    Seit der Reform der gesetzlichen Absicherung bei Invalidität im Jahr 2001 sind Verbraucher verstärkt auf private Absicherung angewiesen, um die Einkommensverluste auszugleichen, die bei einer gesundheitlichen Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit entstehen. Andernfalls droht ihnen ein hohes Armutsrisiko. Doch das Konzept, Rückführungen im Leistungsniveau der gesetzlichen Rentenversicherung durch verstärkten, ...

    2014| Barbara Sternberger-Frey
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