Hochkonjunktur füllt Staatskasse – Sozialversicherungen durch mehr steuerfinanzierte Zuschüsse stützen und Freibeträge im Niedriglohnsektor gewähren – Große Unklarheit über weitere Ausrichtung der Finanzpolitik Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherungen werden dieses Jahr voraussichtlich mit einem Überschuss von 47,4 Milliarden Euro abschließen. ...
Herr Fichtner, die jüngsten Prognosen für dieses und das kommende Jahr fielen ausgesprochen günstig aus. Hat sich an diesem Ausblick etwas geändert? Tatsächlich ist das Bild für dieses Jahr ausgesprochen freundlich. Wir heben deswegen unsere Prognose im Vergleich zum Herbst relativ deutlich um rund einen Viertel-Prozentpunkt an. Einerseits ist das erste Halbjahr besser ...
The following study from DIW Berlin examines the effects of different exit scenarios from the European Central bank’s bond purchase program on the European economy – exiting early would especially depress the inflation rate What if the ECB were to reduce its bond purchase program by more than what it reported at the end of October? What if it reduced its bond holdings quicker or earlier? ...
DIW-Studie untersucht Effekte verschiedener Ausstiegsszenarien aus EZB-Anleihekaufprogramm auf europäische Wirtschaft – Frühzeitiger Abbau würde vor allem auf Inflationsrate drücken Was wäre, wenn die EZB ihr Anleihekaufprogramm noch stärker als Ende Oktober angekündigt reduziert oder den Bestand schneller oder frühzeitiger abbaut? Welche Auswirkungen ...
Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt für das Schlussquartal 2017 erneut ein außerordentlich kräftiges Wachstum an: Der Indexstand klettert auf 113 Punkte. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte demnach mit gut 0,8 Prozent im vierten Quartal weiterhin überdurchschnittlich zulegen. „Bei der Interpretation der in den ...
The economic barometer of the German Institute for Economic Research (DIW Berlin) once again reports exceptionally strong growth in the final quarter of 2017: the index level increased to 113 points. GDP should thus continue to outperform at a read of 0.8 percent in the fourth quarter. “Caution should be exercised when interpreting the euphoric sentiment indicators,” warns Ferdinand Fichtner, ...
Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, Präsident des RWI - Leibnizinstitut für Wirtschaftsforschung und Vorsitzender des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR) stellt im Rahmen des Berlin Lunchtime Meetings das Jahresgutachten 2017/2018 des SVR vor. Präsentation: Christoph M. Schmidt | RWI EssenModeration: Marcel Fratzscher...
Die Sondierungen zwischen den Jamaika-Parteien haben Deutschland wochenlang in Atem gehalten und sind trotzdem nicht zum Abschluss gekommen. Sehr überraschend ist es nicht, denn sie waren wenig mehr als ein Abstecken roter Linien und die Suche nach kleinste gemeinsame Nenner. Noch sind nicht alle Stricke gerissen. Die Jamaika-Parteien müssen einen neuen Anlauf machen, denn sie wissen, für ...
Vor 34 Jahren, als die Grünen erstmalig in den Deutschen Bundestag einzogen, war eine Koalition zwischen ihnen und den damaligen Koalitionären Union und FDP völlig undenkbar. Weder hätte man die Bedeutung bestimmter Begriffe der anderen Seite verstanden, noch wäre es gelungen, sich auch nur auf Inhalte einer Koalitionsverhandlung zu einigen. Und das entsprach der Verfasstheit ...
Wie das Statistische Bundesamt heute morgen bekanntgegeben hat, ist die deutsche Wirtschaft im dritten Quartal 2017 um 0,8 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Vierteljahr gewachsen. Dazu Ferdinand Fichtner, Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):