Dieser Gastbeitrag ist am 25. Mai 2020 in der taz erschienen. Eine überzeugende europäische Antwort auf die Coronakrise ist entscheidend für die Zukunft des Kontinents, um im aggressiven Systemwettbewerb zwischen den USA und China nicht unter die Räder zu geraten Thomas Mann ermahnte 1953 in seiner berühmten Hamburger Rede die Deutschen, aus der Vergangenheit zu lernen und ...
Im Auftrag des Bundesumweltministeriums haben WissenschaftlerInnen des DIW Berlin und weiterer Institute Vorschläge für eine „sozial-ökologisch ausgerichtete Konjunkturpolitik in und nach der Corona-Krise“ gemacht. Dazu ein Statement von Studienautorin Claudia Kemfert, Energieökonomin und Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für...
Das Corona-Virus hat die Weltwirtschaft in die Krise gestürzt. Zahlreiche Regierungen sahen sich angesichts der exponentiellen Verbreitung und der vielfach schweren Krankheitsverläufe zu weitreichenden Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens und der wirtschaftlichen Aktivität gezwungen. Seit Anfang März wurden in Deutschland Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen...
Dieser Gastbeitrag ist am 19. Mai 2020 in der WELT erschienen. Die Corona-Krise schürt die tief sitzenden Urängste vieler Deutscher vor einer Explosion der Staatsverschuldung und einer Hyperinflation. Nicht wenige warnen in Angesicht der riesigen Wirtschaftshilfen der Bundesregierung vor Schulden, die uns ruinieren könnten. Dies sollte jedoch unsere geringste Sorge sein. Auch wenn es ...
Für den wirtschaftlichen Wiederaufbau nach der Corona-Krise schlagen Kanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron ein europäisches Hilfspaket mit einem Volumen von 500 Milliarden Euro vor. DIW-Präsident Marcel Fratzscher kommentiert den Plan wie folgt:
Die deutsche Wirtschaft ist nach Angaben des Statistischen Bundesamts im ersten Quartal des Jahres 2020 um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal geschrumpft. Dazu ein Statement von Claus Michelsen, Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):
Die Corona-Pandemie löst eine verheerende Wirtschaftskrise aus, die auch am deutschen Arbeitsmarkt gravierende Spuren in Form von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit hinterlässt. Im Gegensatz zur Finanzkrise 2008/2009, in der Männer stärker vom Beschäftigungsrückgang betroffen waren, trifft es in der aktuellen Krise Wirtschaftssektoren wie das Gastgewerbe, in denen Frauen...
Der Arbeitskreis Steuerschätzung hat heute seine Prognose für das laufende und die folgenden Jahre vorgelegt. Sie zeigen einen massiven Einbruch der Einnahmen. DIW-Präsident Marcel Fratzscher kommentiert die Prognose wie folgt:
Already after the financial crisis in 2008/2009 there was a debate on whether elements aiming at sustainable development can be part of the stimulus packages and support the recovery of the economy. Despite the instinct of policy makers to prioritise battle-tested policies during a crisis, significant levels and different types of climate-friendly components were integrated in the 2009 stimulus...
Die Corona-Pandemie führt seit Beginn des Jahres zu einer schweren Krise der Weltwirtschaft, die sich – wie jede Krise – auch an den Devisenmärkten zeigt. Der Preis der dort gehandelten nationalen Währungen spiegelt die Stärke der jeweiligen Volkswirtschaft. Die großen Veränderungen der Wechselkurse seit Januar zeigen, wie die Volkswirtschaften in der...