ln der Vergangenheit hat das DIW in unregelmäßigen Abständen Bevölkerungsprognosen für die DDR vorgelegt. Mit der Öffnung der Grenzen hat sich die Basis für Bevölkerungsprognosen in der DDR vollständig verändert. Eine neue Projektion ist erforderlich. Spielten Fortzüge aus der DDR bis zur Wende nur eine geringe Rolle, so ist der Umfang der Abwanderungen aus der DDR nun zur entscheidenden Determinante ...
Mit der politischen und ökonomischen Öffnung der DDR und einer Hauptstadt- oder Metropolenfunktion Berlins werden sich neue großräumige Strukturen und Verflechtungsbeziehungen entwickeln. Eine Reihe der bisherigen Strukturdefizite und Standortnachteile West-Berlins wird sich nach und nach verringern. in der Übergangszeit werden der wirtschaftliche Umbruch in der DDR und der Prozeß des Zusammenwachsens ...
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft die außenwirtschaftliche Verflechtung zwischen der DDR und der Sowjetunion untersucht. Es zeigt sich, daß die DDR und die Sowjetunion füreinander die mit deutlichem Abstand wichtigsten Außenhandelspartner sind. In beiden Volkswirtschaften besteht ein starkes Interesse an einer gedeihlichen Weiterentwicklung ...
ln einem Szenario zur mittelfristigen Wirtschaftsentwicklung in der DDR hat das DIW jüngst die notwendigen Reformschritte skizziert und ihre ökonomischen Auswirkungen quantifiziert. Ein zentraler Punkt war die Einführung des Steuer- und Abgabensystems der Bundesrepublik in der DDR. Damit wären erhebliche Kostenentlastungen für die DDR-Unternehmen und eine Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit verbunden. ...
ln der Diskussion der Einkommensrelationen zwischen beiden deutschen Staaten stehen bislang Unterschiede in den durchschnittlichen Bruttolöhnen und -gehältern im Vordergrund. Diese Unterschiede sind dann von Bedeutung, wenn es um die Einschätzung der Lohnkostenbelastung bzw. der Wettbewerbsfähigkeit der DDR-Wirtschaft geht. Will man allerdings nicht nur die direkten ökonomischen Folgen einer Wirtschafts- ...
Die Beschleunigung technischer Entwicklungen sowie die Veränderung nationaler und internationaler Rahmenbedingungen - Öffnung der DDR und Osteuropas, EG-Binnenmarkt - stellen für die Unternehmen in der Bundesrepublik, insbesondere aber für Berliner Betriebe eine erhebliche Herausforderung dar. Ihre Wettbewerbsfähigkeit hängt in zunehmendem Maße von der Bereitschaft ab, sich dem raschen Wandel zu stellen; ...
Ein wichtiger Indikator für Wirtschaftskraft und Attraktivität von Regionen ist das dort erreichte Einkommensniveau. Es beeinflußt sowohl die Wohnentscheidung von Arbeitnehmern als auch die Standortwahl von Unternehmern. Das DIW analysierte bereits in der Vergangenheit - zuletzt für das Jahr 1986 - die Berliner Einkommensposition im Vergleich zur Bundesrepublik insgesamt sowie gegenüber ausgewählten ...
Der kräftige Konjunkturaufschwung hat in der Bundesrepublik Deutschland zu einem Rekordanstieg des Steueraufkommens geführt. Allerdings trugen auch Verbrauchsteuererhöhungen und Einnahmen aus der inzwischen wieder aufgehobenen Quellensteuer auf Zinserträge dazu bei. Die öffentlichen Haushalte erzielten 1989 Mehreinnahmen von 9 1/2 vH; einen so hohen Zuwachs hatte es das letzte Mal vor zehn Jahren gegeben. ...