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DIW Wochenbericht 33 / 1990
Die Landwirtschaft in der DDR steht nach Öffnung der Grenzen und Einführung der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion vor schweren Problemen. Sie ist unmittelbar konfrontiert mit dem Zusammenbruch ihrer einstmals sicheren Absatzmärkte, mit abrupt sinkenden Erlösen und großen Liquiditätsschwierigkeiten. Zu den Ursachen gehören eine niedrige Qualität der Erzeugnisse, Probleme im Handelsbereich und ...
1990| Horst Lambrecht
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DIW Wochenbericht 33 / 1990
1990| Karin Müller-Krumholz
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DIW Wochenbericht 33 / 1990
Das DIW hat, gestützt auf Veröffentlichungen des Statistischen Amtes der DDR und eine Fortschreibung des vom DIW für 1983 angestellten Produktivitätsvergleichs zwischen der Bundesrepublik und der DDR, eine volkswirtschaftliche Gesamtrechnung für die DDR nach westlichem Konzept (DM-Basis) entwickelt. Aus Gründen der Vergleichbarkeit ist dabei unterstellt, daß das Preis- und Abgabensystem der Bundesrepublik ...
1990| Karin Müller-Krumholz
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DIW Wochenbericht 32 / 1990
Mit dem Beginn der neunziger Jahre zeichnen sich international gravierende Veränderungen im Bereich von Forschung und Entwicklung (FuE) ab. Dank rascher Fortschritte bei den Abrüstungsverhandlungen zwischen Ost und West wird es in allen wichtigen Industrieländern erhebliche Kürzungen bei den öffentlichen Ausgaben für militärische FuE geben. Dies setzt Mittel für die zivile Forschung frei, deren Wachstums- ...
1990| Georg Erber
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DIW Wochenbericht 32 / 1990
Mit dem Inkrafttreten der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR am 1. Juli 1990 änderte sich auch die Preisgestaltung in der DDR. Für den privaten Verbrauch bestand vorher ein System mit in der Regel einheitlichen, administrativ festgelegten Preisen. Lebensnotwendige Waren und Dienste, wie Grundnahrungsmittel, öffentliche Verkehrsleistungen, Energietarife ...
1990| Doris Cornelsen, Heinz Vortmann
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DIW Wochenbericht 32 / 1990
Die jüngsten Tarifabschlüsse in der DDR orientieren sich vorwiegend an der Preisentwicklung, ohne zu berücksichtigen, daß Lohnerhöhungen durch Produktivitätssteigerungen gedeckt werden müssen. Der mit der Umstellung des Abgaben- und Steuersystems sich den Unternehmen eröffnende Preissenkungsspielraum wird rasch aufgezehrt. Die Wettbewerbsposition der DDR-Wirtschaft wird sich damit weiter verschlechtern. ...
1990| Martin Gornig, Johannes Schwarze
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DIW Wochenbericht 31 / 1990
ln den letzten Monaten konnte die Bundesrepublik große Lieferüberschüsse im innerdeutschen Handel verzeichnen. Sie waren bedingt durch extrem hohe Zuwachsraten bei den Lieferungen in die DDR (März: 45 vH, April: 69 vH, Mai: 92 vH). Der Boom wird sich bei jetzt noch günstigeren Bedingungen für die westdeutschen Unternehmen verstärken. Dies führt zu Arbeitsplatzgewinnen in der Bundesrepublik und zu Arbeitsplatzverlusten ...
1990| Horst Lambrecht, Hans Wessels
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DIW Wochenbericht 31 / 1990
Das wenig differenzierte Angebot, das schmale Sortiment und die allgemein nicht sehr hohe Qualität der Nahrungs- und Genußmittel gehörten zu den ersten Eindrücken, die man bei Reisen in die DDR gewann. Dieser Bereich war und ist in der Tat nicht sehr leistungsfähig. Die dramatischen Absatzschwierigkeiten der heimischen Erzeugnisse im ersten Halbjahr 1990 lassen vermuten, daß sehr viele Betriebe in ...
1990| Cord Schwartau
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DIW Wochenbericht 30 / 1990
Am Ende der achtziger Jahre war die Finanzlage des Staates weit günstiger als zu Beginn des Jahrzehnts. Während damals riesige Deckungslücken in den öffentlichen Haushalten klafften, schloß der Staatshaushalt 1989 mit einem Überschuß ab. Das Ergebnis 1989 wurde allerdings von "Sonderfaktoren" - Steuererhöhung, Bundesbankgewinn, Gesundheitsreform - überlagert. Der Anteil der Staatsausgaben am Bruttosozialprodukt ...
1990| Dieter Vesper
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DIW Wochenbericht 30 / 1990
1989 stockten die privaten Haushalte ihr Geldvermögen um 169 Mrd. DM auf. Sie legten die Ersparnisse vorwiegend in festverzinslichen Wertpapieren, bei Versicherungen und auf Terminkonten an; bei den Sparkonten dagegen blieben die Gutschriften erheblich hinter den Lastschriften zurück. Der Bestand an Geldvermögen überschritt am Ende des vergangenen Jahres den Betrag von 2,8 Bill. DM; dem standen Verpflichtungen ...
1990| Klaus-Dietrich Bedau