-
DIW Wochenbericht 20 / 2004
Nach den Ergebnissen des vom DIW Berlin in Zusammenarbeit mit Infratest Sozialforschung erhobenen Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) beteiligten sich im Jahre 2003 rund 5 % aller erwachsenen Männer und knapp 8 % aller Frauen an der Versorgung Pflegebedürftiger. Der zeitliche Umfang an einem durchschnittlichen Wochentag betrug bei pflegenden Männern 2,5 Stunden und bei Frauen rund 3 Stunden. Männer pflegen ...
2004| Jürgen Schupp, Harald Künemund
-
DIW Wochenbericht 19 / 2004
Üblicherweise ist in Deutschland die Dynamik im Außenhandel wesentlich stärker als bei der binnenwirtschaftlichen Leistungserstellung: Während die Exporte und Importe von 1994 bis 2003 real deutlich zugenommen haben - im Jahresdurchschnitt um 7,1 % bzw. 5,8 % -, expandierte das Bruttoinlandsprodukt um lediglich 1,5 %. Die Exportdynamik und das hohe Gewicht im Welthandel sind die Gründe dafür, dass ...
2004| Joachim Schintke, Jörg-Peter Weiß
-
DIW Wochenbericht 18 / 2004
2004
-
DIW Wochenbericht 17 / 2004
Die EU hat mit den mittel- und osteuropäischen Beitrittsländern Übergangsregelungen für die Freizügigkeit von Arbeitnehmern und anderen Personen vereinbart. Auf Antrag kann jedes EU-Mitglied die Arbeitnehmerfreizügigkeit für einen Zeitraum von bis zu sieben Jahren einschränken. Deutschland wird zunächst für zwei Jahre die Übergangsregelungen in Anspruch nehmen. Nach Schätzungen des DIW Berlin wird ...
2004| Herbert Brücker
-
DIW Wochenbericht 17 / 2004
Zum 1. Mai 2004 werden zehn weitere Volkswirtschaften der Europäischen Union beitreten. In den Verträgen ist die künftige Einführung des Euro vorgesehen, wenngleich hier kein genauer Terminplan besteht. Acht der Beitrittsländer liegen in Mittel- und Osteuropa: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechische Republik, Slowakische Republik, Ungarn und Slowenien. Sie haben nach der politischen Wende eine ...
2004| Tilman Brück, Herbert Brücker, Hella Engerer, Christian von Hirschhausen, Mechthild Schrooten, Dieter Schumacher, Ulrich Thießen, Harald Trabold
-
DIW Wochenbericht 16 / 2004
Im Zuge der Globalisierung ist die internationale Verflechtung von deutschen Unternehmen stark gestiegen. Allgemein wird vermutet, dass im Rahmen dieser Entwicklung deutsche Unternehmen einseitig ihre Forschung und Entwicklung (FuE) ins Ausland verlagern. Eine neue Studie des DIW Berlin zeigt, dass diese Befürchtung unberechtigt ist. Vielmehr erhöhen ausländische Unternehmen in Deutschland ihre FuE-Aktivitäten ...
2004| Heike Belitz
-
DIW Wochenbericht 16 / 2004
Das DIW Berlin hat sechs aktuelle Vorschläge für eine grundlegende Reform der deutschen Einkommens- und Ertragsbesteuerung untersucht, die von den Oppositionsparteien, dem Sachverständigenrat und einer Forschungsgruppe um den Verfassungsrechtler Paul Kirchhof gemacht worden sind. Diese Vorschläge wurden auf ihre Aufkommens- und Verteilungswirkungen sowie die Arbeitsangebotseffekte geprüft. Die fiskalischen ...
2004| Stefan Bach, Peter Haan, Hans-Joachim Rudolph, Viktor Steiner
-
DIW Wochenbericht 15 / 2004
Die US-amerikanische Wirtschaft geriet zu Beginn des Jahres 2001 in eine Rezession, mit der die längste Aufschwungphase ihrer Geschichte zu Ende ging. Diesem Einbruch waren ein außergewöhnlicher Börsenboom, Anzeichen einer Überhitzung auf dem Arbeitsmarkt sowie eine beschleunigte Produktivitätsentwicklung vorausgegangen. Gemessen an Produktion, Investitionen und Konsumausgaben verlief die Rezession ...
2004| Ulrich Fritsche
-
DIW Wochenbericht 15 / 2004
Deutschland wird immer wieder als "Freizeitpark" bezeichnet, in dem die Arbeitszeiten kurz, der Urlaub dagegen lang ist. Im internationalen Vergleich werden für inländische abhängig Beschäftigte nur 1 397 Stunden pro Jahr statistisch ausgewiesen, in den USA und Japan dagegen 1 829 bzw. 1 840 Stunden. Besonders in der verarbeitenden Industrie liegt Deutschland beim Jahresurlaub und bei bezahlten Feiertagen ...
2004| Christian Saborowski, Jürgen Schupp, Gert G. Wagner
-
DIW Wochenbericht 14 / 2004
Die Arbeitskosten eines Landes dienen oft als Erklärung für seine Wettbewerbsstärke, die Standortattraktivität und die Arbeitsmarktlage. Daher stoßen internationale Arbeitskostenvergleiche auf großes öffentliches Interesse. Es existiert jedoch keine eindeutige Definition des Begriffs "Arbeitskosten", und die verschiedenen Berechnungsmethoden werden für unterschiedliche, aber auch für gleiche Fragestellungen ...
2004| Tilman Brück, Arne Uhlendorff, Malte Woweries