Dossier Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit

Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit: Wie können Mütter und Väter Beruf und Familie besser vereinbaren?

Die Erwerbstätigkeit von Müttern hat seit der Jahrtausendwende mit dem Ausbau von Kinderbetreuungsangeboten stark zugenommen. Da Erwerbsunterbrechungen und Teilzeitarbeit insbesondere von Müttern nach der Geburt ihrer Kinder eine wesentliche Ursache für Karriereeinbußen, den Gender Pay Gap und auch die Gefahr von Altersarmut sind, ist diese Entwicklung zu begrüßen. Aus der Zunahme der Erwerbstätigkeit ergeben sich für Familien aber neue Herausforderungen für das Familienleben.

Es handelt sich bei der Zusammenstellung vorwiegend um Publikationen ab dem Jahr 2018.
DIW Wochenbericht 48 / 2019

Gebührenbefreiung des letzten Kita‑Jahres: Mütter weiten ihre Arbeitszeit nur ...

Die Mehrheit der Bundesländer hat sich dafür entschieden, im Rahmen des „Gute-KiTa-Gesetzes“ Eltern in größerem Umfang als bisher bei den Gebühren für Kindertageseinrichtungen zu entlasten. Darüber, wie sich die Abschaffung von Kita-Gebühren auf den Betreuungsumfang von Kindern und das Erwerbsverhalten der Eltern auswirkt, liegen bisher allerdings kaum empirisch belastbare Befunde vor. Dieser Bericht ...

DIW Wochenbericht 19 / 2020

Corona-Krise erschwert Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor allem für Mütter – Erwerbstätige Eltern sollten entlastet werden

Die starken Einschränkungen des Kita und Schulbetriebs infolge der Corona-Pandemie stellen in Deutschland mehr als vier Millionen Familien mit erwerbstätigen Eltern vor große Probleme, was die Vereinbarkeit von Beruf und Familie angeht. Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus Vorkrisenzeiten zeigen, dass nur in etwas mehr als der Hälfte aller Haushalte mit zwei erwerbstätigen Elternteilen zumindest ...

2020| Kai-Uwe Müller, Claire Samtleben, Julia Schmieder, Katharina Wrohlich
DIW Wochenbericht 10 / 2020

Frauen erwarten geringere Lohnsteigerungen als Männer

Basierend auf Auswertungen repräsentativer Umfragedaten zeigt dieser Wochenbericht, dass sich Frauen und Männer in ihren Erwartungen über Lohnentwicklungen deutlich unterscheiden, vor allem bezüglich ihrer langfristigen Erwartungen (über zehn Jahre). Die stärksten geschlechtsspezifischen Unterschiede treten für die Gruppe der jungen Befragten mit hohem Bildungsabschluss auf, die geschlechtsübergreifend ...

2020| Christoph Breuning, Iuliia Grabova, Peter Haan, Felix Weinhardt, Georg Weizsäcker
Diskussionspapiere 1847 / 2020

Parental Leave Reform and Long-Run Earnings of Mothers

Paid parental leave schemes have been shown to increase women's employment rates but decrease their wages in case of extended leave durations. In view of these potential trade-offs, many countries are discussing the optimal design of parental leave policies. We analyze the impact of a major parental leave reform on mothers' long-term earnings. The 2007 German parental leave reform replaced a means-tested ...

2020| Corinna Frodermann, Katharina Wrohlich, Aline Zucco
Diskussionspapiere 1758 / 2018

Labor Supply under Participation and Hours Constraints

The paper extends a static discrete-choice labor supply model by adding participation and hours constraints. We identify restrictions by survey information on the eligibility and search activities of individuals as well as actual and desired hours. This provides for a more robust identification of preferences and constraints. Both, preferences and restrictions are allowed to vary by and are related ...

2018| Kai-Uwe Müller, Michael Neumann, Katharina Wrohlich
DIW Wochenbericht 10 / 2020

Gender Pay Gap steigt ab dem Alter von 30 Jahren stark an

Die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen nimmt mit steigendem Lebensalter zu. Bei Beschäftigten unter 30 Jahren beträgt der Abstand im durchschnittlichen Bruttostundenlohn neun Prozent, bis zum Alter von 50 Jahren verdreifacht sich die Verdienstlücke auf 28 Prozent. Grund für den Anstieg sind Unterschiede im Erwerbsverhalten: Während Frauen ab 30 häufig familienbedingt ihre Arbeitszeit reduzieren ...

2020| Annekatrin Schrenker, Aline Zucco
DIW Wochenbericht 46 / 2019

Teilzeiterwerbstätigkeit: Überwiegend weiblich und im Durchschnitt schlechter bezahlt

Die Erwerbsbeteiligung von Frauen ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gestiegen. Immer mehr von ihnen arbeiten jedoch in Teilzeit: In Westdeutschland waren es 2017 gut 38 Prozent, in Ostdeutschland etwa 27 Prozent – deutlich mehr als noch Mitte der 1990er Jahre. Gleichzeitig ist die durchschnittliche Stundenlohnlücke zwischen Vollzeit- und Teilzeitjobs, der Part-time Wage Gap, erheblich größer ...

2019| Patricia Gallego Granados, Rebecca Olthaus, Katharina Wrohlich
DIW Wochenbericht 35 / 2019

Elterngeld und Elterngeld Plus: Nutzung durch Väter gestiegen, Aufteilung zwischen Müttern und Vätern aber noch sehr ungleich

Seit Einführung des Elterngeldes im Jahr 2007 gehen – ausgehend von einem extrem niedrigen Niveau – immer mehr Väter in Elternzeit. Im Vergleich zu Müttern ist das jedoch nach wie vor deutlich seltener der Fall und wenn, dann ist der Umfang der Elternzeit bei Vätern relativ kurz. Seit im Jahr 2015 das Elterngeld Plus eingeführt wurde, kombinieren zwar mehr Mütter und auch Väter die Elternzeit mit einer ...

2019| Claire Samtleben, Clara Schäper, Katharina Wrohlich
DIW Roundup 67 / 2015

Maternal Labour Supply and All-Day Primary Schools in Germany

The economic literature provides vast evidence of how public provision of day care for children below school age increases the labour force participation of mothers. The causal effect of all-day schooling in primary school on maternal supply has been examined less since morning-only schooling is less common in developed countries. The present article summarises the findings of (mostly) economic studies ...

2015| Jan Marcus, Frauke H. Peter
DIW Roundup 77 / 2015

Familienfreundlichkeit in Unternehmen - Status Quo in Deutschland und Forschungsstand

Die Erwerbstätigkeit von Müttern hat in Deutschland sowie in den meisten industrialisierten Ländern in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. In Deutschland ist die Erwerbstätigkeit von Frauen mit Kindern von 59 Prozent im Jahr 2000 auf rund 66 Prozent im Jahr 2012 angestiegen. Der Großteil der erwerbstätigen Mütter geht jedoch nach wie vor einer Teilzeitbeschäftigung nach. Dies kann ein Hinweis ...

2015| Verena Lauber, Sarah Reiter, Johanna Storck
DIW Roundup 112 / 2017

Effizienzanalysen frühkindlicher Bildungs- und Betreuungsangebote: Mehr differenzierte Analysen für Deutschland erforderlich

Vor dem Hintergrund knapper öffentlicher Ressourcen bilden Effizienzanalysen ein zentrales Instrument im Prozess der politischen Entscheidungsfindung. Durch die Gegenüberstellung von Kosten und Nutzen können sie die Frage beantworten, ob und in welche frühkindlichen Bildungs- und Betreuungsangebote investiert werden sollte. Dieser Roundup zeigt methodische Herausforderungen auf und gibt einen Überblick ...

2017| Sophia Schmitz, Antonia Kröger
DIW Roundup 79 / 2015

Increasing Father Involvement in Child Care: What Do We Know about Effects on Child Development?

The time fathers spend and the activities they perform with children have risen continuously in most Western countries. Increasing father involvement in child care has also been an explicit policy objective with many European countries implementing individual parental leave entitlements for fathers. Whereas these policies mainly aimed at facilitating reconciliation of market work and family care and ...

2015| Pia S. Schober
DIW Roundup 46 / 2014

Daddy Leave: Does It Change the Gender Division of Domestic Work?

How to best provide incentives for a more gender-equal division of domestic work has entered policy debates in many Western countries. Growing evidence suggests that a gender-traditional division of household labor may result in lower fertility rates and greater risk of relationship breakdown and correlates with gender employment and wage gaps. Partly in response, many European countries have implemented ...

2014| Pia S. Schober
DIW aktuell 28 / 2020

Systemrelevant und dennoch kaum anerkannt: Das Lohn- und Prestigeniveau unverzichtbarer Berufe in Zeiten von Corona

In Zeiten der Corona-Krise zeigt sich: Bestimmte Berufsgruppen und Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens sind systemrelevant. Dazu zählen beispielsweise das Gesundheitswesen, die innere Sicherheit, die Grund- und Lebensmittelversorgung, Kindernotbetreuung oder der Erhalt der Verkehrs- und IT-Infrastruktur. Die große Mehrheit der als systemrelevant definierten Berufe weist jedoch außerhalb von ...

2020| Josefine Koebe, Claire Samtleben, Annekatrin Schrenker, Aline Zucco
DIW Berlin - Politikberatung kompakt 61 / 2012

Elterngeld Monitor: Endbericht; Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

2012| Katharina Wrohlich, Eva Berger, Johannes Geyer, Peter Haan, Denise Sengül, C. Katharina Spieß, Andreas Thiemann

Themen: Bildung