In diesem Jahr gehen von den öffentlichen Haushalten restriktive Einflüsse auf die Gesamtwirtschaft aus. Dies ist in erster Linie auf die Verbrauchsteuererhöhungen zurückzuführen. Hinzu kommt, daß die konjunkturbedingten Mehreinnahmen nicht in vollem Umfang verausgabt und die Gewinnabführung der Bundesbank an den Bundeshaushalt zur Begrenzung des Defizits verwendet werden. Verbrauchsteuererhöhung und ...
Die Finanzpolitik war in den 80er Jahren durch mehrmalige Senkungen der direkten Steuern und eine Begrenzung des Ausgabenanstiegs gekennzeichnet. Immer wieder war von den wirtschafts- und finanzpolitischen Entscheidungsträgern gefordert worden, daß der staatliche Einfluß auf das Wirtschaftsgeschehen zurückgedrängt werden müsse. Der Anteil der Staatsausgaben am Bruttosozialprodukt müsse sinken, damit ...
Die Bundestagsfraktionen von CDU/CSU, SPD und FDP haben ihren gemeinsamen Gesetzentwurf zur Reform der gesetzlichen Rentenversicherung vorgelegt. Vordringliches Ziel dieser Reform ist es, die längerfristig drohenden finanziellen Ungleichgewichte des Alterssicherungssystems abzuwenden. Darüber hinaus sollen "Weiterentwicklung und Ergänzung wichtiger Strukturelemente" der Rentenversicherung erreicht ...
Dienstleistungen gewinnen für die wirtschaftliche Entwicklung moderner Industrieländer immer stärker an Bedeutung. Die Beschäftigungsgewichte verlagern sich von der Warenproduktion zu den immateriellen Gütern - Dienstleistungen im weitesten Sinne. Dies gilt nicht nur für die konsumorientierten Dienste, sondern auch, und verstärkt, für die unternehmensbezogenen Dienstleistungen. Insbesondere der Bereich ...
Von der Vollendung des Europäischen Binnenmarktes wird vor allem eine Intensivierung des Binnenhandels erwartet, aber auch die Drittländer sollen von der Dynamik profitieren. Ob dies für die Entwicklungsländer gilt, hängt von deren Angebotspalette und davon ab, wie die EG den Marktzugang für die Entwicklungsländer gestalten wird. Eine Lösung dieser handelspolitischen Fragen steht bisher noch aus. Es ...
Zu den jüngsten Veränderungen im Wirtschaftsmechanismus der DDR gehört die schrittweise Einführung der "Eigenerwirtschaftung der Mittel": Dies bedeutet, daß die Betriebe ihr Anlage- und Umlaufvermögen letztlich aus eigener Kraft finanzieren sollen. Damit wird ein Instrument wieder aufgenommen, das schon zu den Elementen des Neuen Ökonomischen Systems (NÖS) in den sechziger Jahren gehört hatte. Die ...