Machbarkeitsstudie zur Verbesserung der Forschungsdateninfrastruktur im Bereich Hochvermögender mit dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP)

Abstract

Das Ausmaß der Vermögenskonzentration in Deutschland lässt sich aufgrund der stark eingeschränkten Datenlage zu hohen Vermögen kaum abschätzen. Dementsprechend sieht auch der fünfte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung weiteren Bedarf, die Datenlage in diesem Bereich zu verbessern (Bundesregierung, 2017). Wir haben eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, in der ein innovatives Konzept entwickelt, implementiert und im Feld getestet wurde, um Personen mit hohen Vermögen in Deutschland (Top-Vermögende) gezielt zu befragen und in das Sozio-ökonomische Panel (SOEP) zu integrieren. Damit sollen künftig repräsentative Aussagen für "Top-Vermögende" ermöglicht werden. Unter Top-Vermögende sind Personen zu verstehen, deren Vermögen im obersten Bereich existierender Bevölkerungsbefragungen liegen oder darüber (mind. hohe einstellige individuelle Nettovermögen). Die Ergebnisse dieser Machbarkeitsstudie sind Gegenstand des vorliegenden Berichts. Dieser konzentriert sich auf das bei Verteilungsanalysen häufig verwendete Aggregat des Nettovermögens, also die Summe aus Geld- und Sachvermögen abzüglich Schulden.

Charlotte Bartels

Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Infrastruktureinrichtung Sozio-oekonomisches Panel

Carsten Schröder

Vize-Direktor SOEP und Bereichsleitung Angewandte Panelanalysen in der Infrastruktureinrichtung Sozio-oekonomisches Panel

Rainer Siegers

Mitarbeiter der Infrastruktureinrichtung in der Infrastruktureinrichtung Sozio-oekonomisches Panel

Markus M. Grabka

Direktorium SOEP und kommissarische Bereichsleitung Wissenstransfer in der Infrastruktureinrichtung Sozio-oekonomisches Panel

Martin Kroh

Senior Research Fellow in der Infrastruktureinrichtung Sozio-oekonomisches Panel


Frei zugängliche Version: (econstor)
http://hdl.handle.net/10419/182241