"Nichtmonetäre Effekte von Bildung sind mindestens so wichtig wie monetäre": Interview mit Daniel D. Schnitzlein

Interview vom 20. März 2019

Herr Schnitzlein, das DIW Berlin hat untersucht, inwieweit die Lebenserwartung und auch die psychische Gesundheit mit der Bildung der Eltern zusammenhängen. Häufig stehen beim Thema Bildung eher monetäre Effekte im Fokus. Was hat Sie an dieser speziellen Fragestellung interessiert?

Zumindest in der Volkswirtschaftslehre ist der Zusammenhang zwischen Bildung und späterem Einkommen einer der am intensivsten untersuchten Zusammenhänge überhaupt. Die Frage, welche zusätzlichen Effekte Bildung haben könnte, stand in der Vergangenheit weniger im Fokus. Die OECD hat in ihrenletzten Berichten begonnen, sich das näher anzusehen. Wir haben nun in einem Forschungsprojekt den Fokus ganz speziell auf solche nichtmonetären Effekte von Bildung gelegt. [...]

Downloads

  • Interview DIW Wochenbericht Nr. 12/2019 (PDF, 73.95 KB)
  • O-Ton von Daniel D. Schnitzlein
    Kaum Effekte einer höheren Pflichtschulzeit bei Müttern auf die psychische Gesundheit ihrer erwachsenen Kinder - Interview mit Daniel D. Schnitzlein