Pressemitteilung vom 19. August 2026
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) wird auch in den kommenden vier Jahren zu den Instituten gehören, die im Auftrag der Bundesregierung die sogenannte Gemeinschaftsdiagnose erstellen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gab bekannt, dass die Bewerbung für die halbjährlich erscheinende Konjunkturprognose erfolgreich war.
„Wir freuen uns, auch künftig unsere Expertise in die Gemeinschaftsdiagnose einzubringen“, sagt DIW-Präsident Marcel Fratzscher. „Unser Konjunkturteam liefert dank innovativer Methoden und einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Prognoseinstrumente fundierte Beiträge zur wirtschaftspolitischen Beratung in Deutschland. Die Entscheidung der Bundesregierung, das DIW Berlin für gleich vier weitere Jahre einzubeziehen, verstehen wir als Anerkennung dieser wissenschaftlichen Leistung.“
Das DIW Berlin war bereits an der ersten Gemeinschaftsdiagnose im Jahr 1950 beteiligt. Sie wird jeweils im Frühjahr und Herbst erstellt. Die Gutachten dienen der Bundesregierung als Orientierung und Grundlage für ihre eigenen wirtschaftlichen Projektionen und den unter anderem darauf basierenden Planungen des Bundeshaushalts.
Themen: Aus dem Institut , Konjunktur