-
Pressemitteilung
DIW-Studie untersucht Auswirkungen einer Kreditklemme auf die Realwirtschaft – Steuerliche Begünstigung setzt falsche Finanzierungsanreize Wenn Banken ihre Kreditvergabe einschränken, nehmen Unternehmen weniger Fremdkapital auf, investieren weniger und schaffen weniger Arbeitsplätze. Sie können jedoch das reduzierte Kreditangebot teilweise durch Ausweichen auf andere ...
30.09.2015
-
Interview
Frau Schmitt, ab 2016 wird es in Deutschland eine Geschlechterquote geben. Wie ist diese Regelung gestaltet?
Vorgesehen ist eine feste Geschlechterquote für Unternehmen, die sowohl paritätisch mitbestimmungspflichtig als auch börsennotiert sind. Diese Unternehmen müssen im Aufsichtsrat eine 30-prozentige Geschlechterquote erfüllen. Auf der anderen Seite ...
30.09.2015
-
Kommentar
Der 25. Jahrestag der Wiedervereinigung ist Anlass für vielfältigste Reflektionen. Hier soll erinnert werden, welche Rolle Berechnungen des DIW Berlin und ein Bericht in der Morgenpost gespielt haben. [Marschall, Birgit (BM) (1992): Wirtschaft im Osten ist desolater als befürchtet. In: Berliner Morgenpost, 10. Februar 1992]
Als die deutsche Vereinigung Ende des Jahres ...
30.09.2015
-
Medienbeitrag
Einbruch an Börse und geringeres Wachstum haben tiefere Ursachen
Der Gastbeitrag von DIW-Forschungsdirektor Christian Dreger ist in der Saarbrücker Zeitung am 28. September 2015 in ähnlicher Form erschienen.
Die wirtschaftliche Entwicklung in China hat an Dynamik verloren. Der Wandel der Wirtschaft hin zu einem Wachstumsmodell, das stärker als bisher auf den Konsum der privaten ...
29.09.2015
-
Personalie
Wir begrüßen Charlotte Bartels beim SOEP. Sie wird ländervergleichend über Ungleichheit und Armut forschen und dafür den Beitrag von Institutionen zu Ungleichheit und Wohlfahrt analysieren. Vor ihrer Anstellung im DIW Berlin hat Charlotte das Promotionsprogramm “Public Economics and Inequality” an der Freien Universität Berlin koordiniert. Sie promovierte ...
24.09.2015
-
Pressemitteilung
Interdisziplinäre Forschung und aktive Politikberatung zu Wettbewerbs-, Verbraucher- und Steuerpolitik – Auftaktveranstaltung am 25. September 2015 am DIW Berlin – beim „Berlin IO Day“ diskutieren internationale Wissenschaftler über Spitzenforschung zur Industrieökonomie
Verbraucherrechte gehören zu den Grundfesten der Europäischen Union. Diese sollen ...
24.09.2015
-
Interview
Herr Brenke, eine große Menge von Asylbewerbern erreicht derzeit Europa. Ist Deutschland stärker betroffen als die anderen europäischen Länder?
Ja, das ist offensichtlich der Fall. Den aktuellen Zahlen zufolge kommt in diesem Sommer die Hälfte der Asylsuchenden nach Deutschland. Eine Gleichverteilung in der EU unterstellt, bekommt Deutschland auf die Einwohner ...
23.09.2015
-
Pressemitteilung
DIW-Studie untersucht die Verteilung der Flüchtlinge nach Einwohnerzahl und Wirtschaftsleistung – Integration in den Arbeitsmarkt eine große Herausforderung Die Flüchtlinge, die derzeit verstärkt in die Europäische Union kommen, sind sehr ungleich auf die einzelnen Mitgliedsstaaten verteilt. Die Mehrzahl der Staaten nimmt weniger Asylbewerber auf, als nach Einwohnerzahl ...
23.09.2015
-
Kommentar
Über viele Jahre haben einheimische (Groß-)Banken und Fonds vielfach dafür gesorgt, dass die Kapitalertragssteuer auf Aktiendividenden nur einmal gezahlt, aber mehrfach erstattet wurde. Für die Gemeinschaft der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler ist so ein Schaden entstanden, der schätzungsweise die Zehn-Milliarden-Euro-Grenze übersteigt. Diese sogenannten ...
23.09.2015
-
Bericht
Mehr Informationen finden Sie hier...
18.09.2015
-
Interview
Herr Fichtner, die deutsche Wirtschaft konnte in diesem Jahr bislang mit guten Zahlen aufwarten. Wird das auch für den Rest des Jahres gelten?
Die deutsche Wirtschaft stellt sich insgesamt gut dar, und auch im weiteren Jahresverlauf sind die Perspektiven günstig. Wir erwarten, dass wir im Gesamtjahr und auch im kommenden Jahr auf eine Wachstumsrate von knapp zwei Prozent kommen. ...
17.09.2015
-
Kommentar
Der Kampf um die Atomkosten – und wer sie zu tragen hat – erinnert an ein Katz-und-Maus-Spiel. Die Atomkonzerne haben über Jahrzehnte Subventionen zum Bau und Erhalt der Atomkraftwerke erhalten und dann gute Gewinne mit abgeschriebenen Kraftwerken erwirtschaftet. Viel zu lang halten die Atomkonzerne nun jedoch an veralteten Geschäftsmodellen fest und geraten so in schwieriges ...
17.09.2015
-
Bericht
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) richtet am 17. und 18. September 2015 die zweite Jahrestagung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten „Berlin Interdisciplinary Education Research Network“ (BIEN) aus. Zwei Tage lang präsentieren 43 Nachwuchsbildungsforscher aus Berlin und Brandenburg ihre Forschungsideen und Ergebnisse ...
17.09.2015| C. Katharina Spieß
-
Pressemitteilung
Nachhaltigkeitsreserve am oberen Limit – Beitragssenkung derzeit aber eher unwahrscheinlich Die Finanzen der gesetzlichen Rentenversicherung entwickeln sich gut – trotz der Mehrausgaben durch Mütterrente und Rente ab 63. Die Einnahmen sprudeln kräftig, denn die Löhne nehmen spürbar zu, und der Beschäftigungsaufbau in der Gesamtwirtschaft findet vor allem bei den ...
17.09.2015
-
Pressemitteilung
Wirtschaftsleistung in Deutschland steigt 2015 um 1,8 Prozent und 2016 um 1,9 Prozent – Euroraum erholt sich weiter – Schwellenländer schwächeln – Öffentliche Kassen trotz der Herausforderungen durch steigende Flüchtlingszahlen gut gefüllt
Die deutsche Wirtschaft bleibt auf Kurs, obwohl das Fahrwasser unruhiger wird: Die Konjunkturforscherinnen und Konjunkturforscher ...
16.09.2015
-
Pressemitteilung
Bund, Länder und Gemeinden nehmen dieses Jahr fast 672 Milliarden Euro Steuern ein – DIW-Schätzung liegt um rund fünf Milliarden Euro über amtlicher Steuerschätzung vom Mai
Der Staat kann sich in diesem Jahr über deutlich mehr Steuereinnahmen freuen als zunächst erwartet: Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zufolge ...
15.09.2015
-
Medienbeitrag
Dieser Gastbeitrag von Heinrich Tiemann und Gert G. Wagner erschien in ähnlicher Form am 11.9.2015 in der Frankfurter Rundschau.
Die unhaltbaren Zustände an den Grenzen und in vielen Flüchtlingsunterkünften und die nicht hinnehmbaren Reaktionen einiger extremer Gruppen zeigen eindringlich, dass dieser Entwicklung nur mit entschlossener politischer Führung zu begegnen ist. ...
14.09.2015
-
Pressemitteilung
DIW-Studie für die Geburtsjahrgänge 1935 bis 1945 zeigt, dass jüngere Versicherte in Relation zu ihren Einzahlungen weniger Altersrente herausbekommen als ältere – „Verzinsung“ bei der Erwerbsminderungsrente ist stabil und höher – DIW-Forscher Lüthen: „Gesetzliche Rente ist keine Sparbüchse, sondern eine Versicherung“
Wie hat sich ...
11.09.2015
-
Pressemitteilung
Diskrepanz vor allem bei der Parteibindung und der Wahlbeteiligung – Annäherung bei der Einstellung zum Sozialstaat – Linke bleibt im Westen Randerscheinung
25 Jahre nach der Wiedervereinigung unterscheiden sich Ost- und Westdeutsche nach wie vor deutlich im Hinblick auf ihre politischen Präferenzen. Das geht aus einer Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung ...
09.09.2015
-
Interview
Herr Kroh, am 3. Oktober 1990 trat die DDR der Bundesrepublik Deutschland bei. Haben sich die unterschiedlichen politischen Kulturen in Ost-und Westdeutschland mittlerweile angeglichen? Die Frage kann man nicht wirklich mit ja oder nein beantworten. Es kommt sehr auf den Bereich an, den man sich anschaut.
Das vollständige Interview mit Martin Kroh ist dem Wochenbericht des DIW Berlin Nr. 37/2015 ...
09.09.2015