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  • Pressemitteilung

    Ein Jobverlust führt bei Berufseinsteigern und -einsteigerinnen zu einer langfristigen Politikverdrossenheit

    Vor allem bei Berufseinsteigern und -einsteigerinnen verringert sich das Interesse an Politik, wenn sie ihren Arbeitsplatz verlieren. Das hat langfristige Folgen: Auch zehn Jahre danach sind sie noch stärker politikverdrossen als andere – und zwar selbst dann, wenn sie wieder Arbeit gefunden haben. So lautet das Ergebnis einer Studie, die Forscher aus der Schweiz und Dänemark auf Basis ...

    24.08.2017
  • Pressemitteilung

    Elterngeld hat soziale Normen verändert

    Väter und Mütter teilen sich Familien- und Erwerbsarbeit gleichmäßiger auf - Erweiterungen des Elterngeldes wie eine Familienarbeitszeit können egalitäre Aufgabenverteilung forcieren Das im Jahr 2007 eingeführte Elterngeld hat soziale Normen verändert. Wie eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt, gehen viele Mütter ...

    23.08.2017
  • Interview

    Rollenverständnis von Vätern und Müttern ist durch Elterngeld ein Stück weit egalitärer geworden: Interview mit Katharina Wrohlich

    Frau Wrohlich, 2007 wurde das Elterngeld eingeführt. Die Auswirkungen dieser Maßnahme wurden bereits aus verschiedenen Blickwinkeln untersucht. Was war die Fragestellung der aktuellen Studie des DIW Berlin? In dieser Studie haben wir untersucht, ob das Elterngeld einen Einfluss auf die Normen und Einstellungen in Deutschland hatte. Insbesondere haben wir uns angeschaut, ob sich die soziale ...

    23.08.2017| Katharina Wrohlich
  • Kommentar

    Qualitätssiegel „Made in Germany“ ist noch zu retten: Kommentar von Martin Gornig

    Rechtzeitig zum 130. Geburtstag des Labels „Made in Germany“ scheinen die deutschen Autokonzerne dem Qualitätssiegel den Garaus machen zu wollen. Der zentrale Inhalt von „Made in Germany“ ist das Versprechen auf zuverlässig hohe Produktqualität und die bestmögliche Ingenieursleistung. Die Absprachen und Tricksereien der Autobauer – mehr oder weniger ...

    23.08.2017| Martin Gornig
  • Statement

    Chancen der Air-Berlin-Insolvenz dürfen nicht verspielt werden

    Die Debatte um eine mögliche Übernahme großer Teile der insolventen Air Berlin durch Lufthansa kommentiert Tomaso Duso, Leiter der Abteilung Unternehmen und Märkte am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), wie folgt:

    18.08.2017| Tomaso Duso
  • Blog Marcel Fratzscher

    Gefangen am unteren Rand

    Dieser Beitrag ist am 18. August in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen. Sehr vielen Deutschen geht es heute deutlich besser – dem Aufschwung sei Dank. Das Problem ist nur: Wer vor zehn Jahren arm war, ist es wahrscheinlich heute immer noch. Selten waren so viele Deutsche mit ihrem persönlichen Leben so zufrieden wie heute. Erstaunlicherweise ...

    18.08.2017| Marcel Fratzscher
  • Bericht

    Berliner Rede zur Integrationspolitik mit Peter Altmaier

    Das DIW Berlin lädt ein zur dritten Berliner Rede zur Integrationspolitik. Zu Gast ist Peter Altmaier (CDU), Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben. Nach dem erfolgreichen Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe von DIW Berlin und dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) mit dem Bundesvorsitzenden von Bündnis ...

    16.08.2017
  • Statement

    Das Bundesverfassungsgericht hätte die Klage abweisen müssen

    Die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Klage gegen das Anleihenkaufprogramm der EZB kommentiert DIW-Präsident Marcel Fratzscher wie folgt:

    15.08.2017| Marcel Fratzscher
  • Blog Marcel Fratzscher

    Statement zur Klage gegen die EZB

    Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Klage gegen die EZB ist ein falscher Kompromiss. Das Bundesverfassungsgericht signalisiert, dass es das Anleihenkaufprogramm der EZB für einen Verstoß gegen europäisches Recht hält. Das Bundesverfassungsgericht ist jedoch nicht gewillt, selbst eine Entscheidung zu treffen, sondern überlässt die Entscheidung dem Europäischen ...

    15.08.2017| Marcel Fratzscher
  • Statement

    Trotz anhaltend hohem Tempo droht der deutschen Wirtschaft keine Überhitzung

    Das Statistische Bundesamt hat heute Morgen bekanntgegeben, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2017 um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen ist. Ferdinand Fichtner, Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), kommentiert die Entwicklung der deutschen Wirtschaft wie folgt:

    15.08.2017| Ferdinand Fichtner
  • Medienbeitrag

    Die Prämie für Dieselautos ist verlogen

    Die Diesel-Sparfüchse müssen jetzt einen umfangreichen Wertverlust ihres Fahrzeugs in Kauf nehmen. Zehn Prozent Rabatt für einen Neuwagen sind ein Hohn. Die sogenannte Umweltprämie der Autohersteller wäre ein guter Witz, wenn sie nicht ernst wäre. Da hat man den Kunden jahrelang vorgegaukelt, sie würden ein umweltschonendes Fahrzeug kaufen – und jetzt, wo herauskommt, ...

    14.08.2017| Claudia Kemfert
  • Blog Marcel Fratzscher

    Protektionismus ist die falsche Antwort auf Ungleichheit

    Dieser Beitrag ist am 14. August 2017 bei versicherungswirtschaft-heute.de erschienen. Der zunehmende Protektionismus ist heute eine der größten Gefahren für die Weltwirtschaft. Es wäre jedoch zu einfach, den Protektionismus nur als Fehler populistischer Politiker abzutun. Denn der Widerstand gegen die Globalisierung hat seit der globalen Finanzkrise 2008 massiv zugenommen. Und ...

    14.08.2017| Marcel Fratzscher
  • Pressemitteilung

    Industrie ist in Großstädten besonders leistungsstark

    DIW-Studie nimmt großstädtische Industrie unter die Lupe: Die Produktion wächst stärker als in Deutschland insgesamt, die Produktivität ist höher und die Firmen sind forschungs- und exportorientierter – Um langfristig als Standort attraktiv zu bleiben, müssen die Städte jedoch einiges tun Die Industrieproduktion ist in den 15 größten deutschen ...

    09.08.2017
  • Interview

    „In Großstädten ist die Industrie besonders leistungsstark“: Interview mit Alexander Eickelpasch

    Herr Eickelpasch, mit dem Begriff Industriestadt verbindet man Bilder von riesigen Fabriken und rauchenden Schornsteinen. Inwieweit trifft dieses Bild noch zu und inwieweit hat es sich gewandelt? In den Großstädten ist die Industrie, so wie wir sie heute kennen, sehr modern. Das verarbeitende Gewerbe in den großen Städten zeichnet sich dadurch aus, dass es hoch produktiv ist ...

    09.08.2017| Alexander Eickelpasch
  • Kommentar

    Geborgtes Vertrauen auch nach zehn Jahren Dauerfinanzkrise: Kommentar von Dorothea Schäfer

    Am 9. August 2007 kam die verheerende Wucht der sinkenden US-Immobilienpreise endgültig im europäischen Bankensystem an. Zum ersten Mal seit dem 11. September 2001 pumpte die EZB wieder Milliardensummen in den Bankensektor. Der Geldmarkt war dabei auszutrocknen. Zu groß war das Misstrauen geworden, faule US-Hypothekenpapiere könnten die Gegenpartei ins Schlingern bringen und schließlich ...

    09.08.2017| Dorothea Schäfer
  • Statement

    Nach zehn Jahren Dauerfinanzkrise fehlen immer noch praktikable Lösungen

    Den zehnten Jahrestag, an dem die Finanzkrise Europa erreichte und die Europäische Zentralbank eingreifen musste, kommentiert Dorothea Schäfer, Forschungsdirektorin Finanzmärkte am DIW Berlin, wie folgt:

    08.08.2017| Dorothea Schäfer
  • Blog Marcel Fratzscher

    Die Mitte bröckelt

    Dieser Beitrag ist am 4. August in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen. Die Arbeitslosigkeit ist niedrig, das Wachstum stabil und die Beschäftigung hoch. Trotzdem schrumpft die Mittelschicht in Deutschland. Warum eigentlich? Die Mittelschicht schrumpft – kaum ein Satz polarisiert Deutschland so sehr wie dieser. Aber stimmt er auch? Kritiker ...

    04.08.2017| Marcel Fratzscher
  • Bericht

    Isabel Teichmann erhält Albrecht-Daniel-Thaer-Förderpreis

    Isabel Teichmann aus der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt (bis zum 30. Juni 2017 Abteilung Wettbewerb und Verbraucher) hat am 5. Juli 2017 den Albrecht-Daniel-Thaer-Förderpreis für ihre Promotion zum Thema „Three Topics in Agriculture: Private Quality Standards, Marketing Channels, and Biochar“ erhalten. Der Preis wird jährlich vom Förderverein für Agrar- und ...

    02.08.2017| Isabel Teichmann
  • Pressemitteilung

    Senkung der Mehrwertsteuer entlastet untere und mittlere Einkommen

    DIW rechnet verschiedene Szenarien durch: Untere und mittlere Einkommensschichten profitieren stärker von einer Mehrwertsteuersenkung als von Einkommensteuerreformen Eine Senkung des Mehrwertsteuerregelsatzes um einen Prozentpunkt auf 18 Prozent entlastet mittelfristig die Verbraucherinnen und Verbraucher um elf Milliarden Euro jährlich – wenn die Unternehmen sie über niedrigere ...

    02.08.2017
  • Interview

    „Mittelschichten würden von Senkung der Mehrwertsteuer profitieren“: Interview mit Stefan Bach

    Herr Bach, inwieweit könnte eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes die Bezieher und Bezieherinnen von unteren und mittleren Einkommen entlasten? Wenn man die unteren und mittleren Einkommen steuerlich deutlich entlasten will, dann muss man eher an die Mehrwertsteuer denken und weniger an die Einkommensteuer. Die Mehrwertsteuer belastet den Verbrauch, und die Verbrauchsausgaben machen bei den kleinen ...

    02.08.2017| Stefan Bach
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