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Blog Marcel Fratzscher
Dieser Beitrag ist am 31. März in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.
Die politischen Lager geraten immer tiefer in den Streit um Verteilungsfragen. Darum sollte es in der Debatte um soziale Ungleichheit nicht gehen, es zählt etwas anderes.
Soziale Ungleichheit ist zur zentralen Frage des politischen Wettstreits geworden. Zu kaum einem anderen ...
31.03.2017| Marcel Fratzscher
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Blog Marcel Fratzscher
Diese Statements wurden erstmals von dpa Deutsche Presse-Agentur veröffentlicht.
Ich erwarte keine kurzfristigen Verwerfungen auf den Finanzmärkten oder in der europäischen Wirtschaft durch den Beginn der Austrittsverhandlungen Großbritanniens mit der EU. Die Erwartungen an die zukünftige Beziehung zwischen der Europäischen Union und Großbritannien wurden in den ...
30.03.2017| Marcel Fratzscher
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Statement
Zum unmittelbar bevorstehenden offiziellen Austrittsantrag des Vereinigten Königreichs aus der EU äußert sich Ferdinand Fichtner, Leiter der Abteilung Konjunkturpolitik am DIW Berlin, wie folgt:
29.03.2017| Ferdinand Fichtner
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Pressemitteilung
Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) klettert für das erste Quartal auf 107 Punkte und signalisiert damit für den Jahresbeginn 2017 ein überdurchschnittliches Plus beim Bruttoinlandsprodukt; der Zuwachs dürfte im ersten Quartal bei knapp 0,6 Prozent liegen, etwas höher noch als im Schlussquartal 2016.
29.03.2017
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Pressemitteilung
Individualbesteuerung mit übertragbarem Grundfreibetrag schafft fiskalische Spielräume und erhöht die Erwerbsbeteiligung von Frauen
Die Abschaffung des Ehegattensplittings zugunsten einer Individualbesteuerung mit übertragbarem Grundfreibetrag könnte bis zu gut 15 Milliarden Euro Steuermehreinnahmen erzielen. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Institut für ...
29.03.2017
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Interview
Frau Wrohlich, vom Ehegattensplitting würden in erster Linie vermögende Alleinverdiener-Paare profitieren, zudem hätte es negative Auswirkungen auf die Arbeitsbeteiligung von Frauen, so die Kritik. Sie haben untersucht, wie sich eine Individualbesteuerung mit übertragbarem Grundfreibetrag auswirken würde. Könnte das die Probleme verringern?
Ja, das könnte es. Bei ...
29.03.2017| Katharina Wrohlich
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Kommentar
Die Bildungsdebatten der letzten Jahre waren durch eine Verengung des Bildungsbegriffs auf den Erwerb kognitiver Fähigkeiten geprägt, die sich anhand von Tests quantifizieren lassen, wie etwa das Lösen von Rechenaufgaben. Dagegen fanden der Erwerb von ästhetischen Erfahrungen, Kenntnissen und Fähigkeiten sowie die Aneignung kultureller, aber auch physischer Bildung weniger ...
29.03.2017| Jürgen Schupp
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Bericht
Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen kommen diese Woche in Berlin zusammen und tauschen sich aus zu den Auswirkungen der G8-Reform auf Studium, Arbeitsmarkt, Persönlichkeit und Freizeitverhalten der Schülerinnen und Schüler.
Die verkürzte Schulzeit wird in vielen Bundesländern hitzig diskutiert oder sogar in Frage gestellt. In dieser teilweise emotional geführten ...
29.03.2017| C. Katharina Spieß
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Personalie
Hannes Ullrich, Abteilung Unternehmen und Märkte, wurde in den Industrieökonomischen Ausschuss des Vereins für Socialpolitik (VfS) aufgenommen. Mit rund 4.000 persönlichen und institutionellen Mitgliedern ist der Verein eine der größten Vereinigungen von Wirtschaftswissenschaftlern in Europa. Ein großer Teil der Forschungstätigkeit des Vereins für Socialpolitik ...
24.03.2017
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Pressemitteilung
DIW-Studie: Batterieunterstützte Eigenversorgung mit Solarstrom wächst deutlich, ist momentan aber noch ein Nischenmarkt – Sie kann einzel- und gesamtwirtschaftliche Vorteile mit sich bringen, birgt aber auch Risiken – Batteriespeicher sollten systemorientiert betrieben und für weitere Markinteraktionen genutzt werden, um einen möglichst positiven Beitrag zur Energiewende ...
22.03.2017
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Interview
Herr Schill, welche Rolle spielt die dezentrale Eigenstromversorgung mit Solarenergie und Batteriespeichern momentan in Deutschland?
Momentan spielt die batterieunterstützte solare Eigenstromversorgung noch eine Nischenrolle in Deutschland. Im Moment haben wir eine Größenordnung von ungefähr 50.000 Batteriespeichern installiert. Das ist insgesamt nicht besonders viel. Die Speicherkapazität ...
22.03.2017| Wolf-Peter Schill
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Bericht
Die geschlechtsspezifischen Unterschiede im Rentenzahlbetrag der Gesetzlichen Rentenversicherung werden sich im Kohortenvergleich verringern. Während in der Kriegskohorte der 1936 bis 1945 Geborenen der so genannte Gender-Pension-Gap noch 56 Prozent in West- und 34 Prozent in Ostdeutschland beträgt, wird er sich basierend auf einem vom DIW Berlin entwickelten Fortschreibungsmodell zur Simulation ...
22.03.2017| Markus M. Grabka, Franz Westermaier
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Kommentar
Die Wirtschaftsleistung moderner Volkswirtschaften entsteht zunehmend in urbanen Zentren, die gut ausgebildete ArbeitnehmerInnen, komplexe Dienstleistungen, Forschungseinrichtungen und eine industrielle Basis zusammenbringen. Schon heute produzieren die 15 größten Städten Deutschlands etwa 25 Prozent aller Waren und Dienstleistungen – Tendenz steigend.
Diese Konzentration führt ...
22.03.2017| Ronny Freier
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Medienbeitrag
Die deutsche Wirtschaft brummt, so scheint es, aber auch die Anzahl der Arbeitnehmer, die von Armut bedroht sind, nimmt deutlich zu. Das ist ein blinder Fleck in der Diskussion um Arbeitsmarktreformen. Die Politik muss die Frage beantworten, wie „gute“ Arbeit in Zukunft definiert werden soll und wie sie mehr Menschen die Chance geben kann, mit ihrer eigenen Arbeit für sich selbst zu ...
20.03.2017| Marcel Fratzscher
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Blog Marcel Fratzscher
Dieser Text wurde am 19. Februar als Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung veröffentlicht.
Wie würden Sie die folgende Frage beantworten: War die deutsch-deutsche Währungsunion vom 1. Juli 1990 ein Erfolg? Viele würden diese Frage für sinnlos halten. Denn die Einführung der D-Mark in Ostdeutschland war natürlich die prinzipiell richtige Entscheidung, ...
20.03.2017| Marcel Fratzscher
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Blog Marcel Fratzscher
Dieser Beitrag ist am 17. März in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.
Die deutsche Wirtschaft brummt, so scheint es, aber auch die Anzahl der Arbeitnehmer, die von Armut bedroht sind, nimmt deutlich zu. Das ist ein blinder Fleck in der Diskussion um Arbeitsmarktreformen. Die Politik muss die Frage beantworten, wie "gute" Arbeit in Zukunft definiert ...
17.03.2017| Marcel Fratzscher
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Pressemitteilung
Die Menschen in ganz Deutschland sind heute zufriedener als zum Tiefpunkt 2004
Die Menschen in West- und Ostdeutschland sind seit 2015 im Durchschnitt zufriedener als zu jedem anderen Zeitpunkt nach der Wiedervereinigung (Abbildung 1). Dass die Zufriedenheit in Deutschland im Vergleich zu 1990 deutlich angestiegen ist, geht im Wesentlichen auf den Aufholprozess in Ostdeutschland zurück. Das in ...
17.03.2017
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Blog Marcel Fratzscher
Die Entscheidung für eine Zinserhöhung der Federal Reserve war überfällig. Die amerikanische Wirtschaft ist robust und weit stärker als die europäische. Ich erwarte mindestens zwei weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr.
Die Gefahr ist allerdings groß, dass die amerikanische Notenbank die Zinsen zu langsam anhebt und sich somit die Risiken für die ...
16.03.2017| Marcel Fratzscher
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Pressemitteilung
Deutsche Wirtschaft bleibt robust und dürfte 2017 um 1,4 Prozent wachsen – Beschäftigungsaufbau hält an, höhere Inflation dämpft aber privaten Verbrauch – Investitionen nach wie vor schwach – Nur begrenzte finanzpolitische Spielräume
Brexit und Trump zum Trotz präsentiert sich die deutsche Wirtschaft nach wie vor robust und dürfte auch in ...
15.03.2017
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Interview
Herr Fichtner, wird die deutsche Wirtschaft ihr Wachstumstempo in diesem Jahr beibehalten können?
Die deutsche Wirtschaft verliert etwas an Schwung, allerdings weniger, weil ihr die Puste ausgeht, sondern vor allem, weil dieses Jahr deutlich weniger Arbeitstage anfallen als vergangenes Jahr. Dazu kommt, dass die zuletzt merklich gestiegenen Energiepreise sich mehr und mehr auch auf die Verbraucherpreise ...
15.03.2017| Ferdinand Fichtner