Den heute vorgestellten Bericht des Weltklimarates (IPCC) kommtiert Claudia Kemfert, Energieökonomin und Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), wie folgt:
Das deutsche Wirtschaftsmodell bremst zunehmend unsere Wettbewerbsfähigkeit und den Wohlstand. Die erfolgreichen Zehnerjahre waren vor allem Ergebnis von Glück. Das deutsche Modell der Wirtschaftspolitik steht nach 16 Jahren unter der Kanzlerschaft von Angela Merkel an einer entscheidenden Weggabelung. Die Bundesrepublik hat wirtschaftlich ein erfolgreiches Jahrzehnt erlebt. Der Glaube, dieser ...
Während sich unsere Gesellschaft verändert, werden die sozialen und politischen Spaltungen tiefer. Die Herausforderung der Klimagerechtigkeit, die Folgen der Corona-Pandemie und nicht zuletzt die Flutkatastrophe in Teilen Deutschlands machen den Handlungsbedarf zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts deutlich. Der Gesellschaftsvertrag muss neu gedacht werden, um den Bedürfnissen zukünftiger...
For climate change mitigation a rapid phase-out of fossil fuels such as coal is necessary. This has far-reaching gender-specific consequences. This paper presents a systematic map of the literature that examines the impact of historical coal phase-out processes on women and their role in these processes. The search process consists of screening 2,816 abstracts and reading 247 full-text studies. The ...
Wenige Wochen vor der Bundestagwahl laden das DIW Berlin und weitere Partnerinstitutionen aus Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft die Kanzlerkandidat*innen Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), Armin Laschet (CDU) und Olaf Scholz (SPD) ein zu den „Berliner Reden: Für einen neuen Gesellschaftsvertrag“.
US-Handelsrestriktionen belasten Finanzmärkte – Aktienkurse und Anleiherenditen geben nach Zollerhöhungen und ähnlichen Maßnahmen nach – Wirkung hält bis zu fünf Monate an – Fast alle Branchen und Handelspartner sind negativ betroffen – Rückkehr zur multilateralen Handelsordnung wäre wünschenswert Erst Ende Juli hat US-Präsident ...
Mit ihrer America-First-Strategie hat sich die letzte US-Regierung von einer international ausgerichteten Handelspolitik abgewendet. Sie versuchte, ihre Interessen, gerade gegenüber China, mit bilateralen und meist restriktiven Maßnahmen, wie Importzöllen, durchzusetzen. Der Beitrag zeigt, dass die Kosten einer solchen Strategie immens sind, jedenfalls in der hier mittelfristig angelegten Analyse. ...