Das DIW Berlin hat in einem Konsortium mit der Deutschen Bank und anderen Wissenschaftlern die Ukraine seit 1994 auf ihrem Weg zu einer sozialen Marktwirtschaft beraten. Lars Handrich übernahm 2001 die Koordinierung des Beratungsteams in der Ukraine und half ein ukrainisches Wirtschaftsforschungsinstitut zu etablieren. Handrich blickt zurück auf viele Jahre der deutsch-ukrainischen Zusammenarbeit und ...
20. Februar 2025 – Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie ist durch hohe Kosten, strukturelle Herausforderungen und globale Umbrüche stark unter Druck geraten. Gleichzeitig bleiben die Wege zur Rettung des Industriestandortes in den Parteiprogrammen weitgehend unklar. Die wenigen vorgeschlagenen Konzepte setzen auf Steuererleichterungen, allgemeine Investitionszuschüsse für heimische...
Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie ist durch hohe Kosten, strukturelle Herausforderungen und globale Umbrüche stark unter Druck geraten. Gleichzeitig bleiben die Wege zur Rettung des Industriestandortes in den Parteiprogrammen weitgehend unklar. Die wenigen vorgeschlagenen Konzepte setzen auf Steuererleichterungen, allgemeine Investitionszuschüsse für heimische Unternehmen oder spezifische ...
DIW-Steuerexperte Stefan Bach nimmt die Wahlprogramme der Parteien vor der Bundestagswahl 2025 hinsichtlich ihrer Steuerpläne unter die Lupe. Union und FDP wollen Besser- und Hochverdienende entlasten, SPD und Grüne die unteren und mittleren Einkommen. Der Wissenschaftler legt den Finger in die Wunde: Genug Wachstumseffekte sind unwahrscheinlich, Steuererhöhungen sollten nicht tabu sein. In seinen...
Despite high inflation, the real gross hourly wages of employees grew by around 15 percent from 1995 to 2022. In particular, the lowest wage decile caught back up to all other deciles following a sharp drop in real wages. At the same time, the low-wage sector has shrunk by nearly five percentage points since 2007, and by even more in the east of Germany (14 percent). In 2022, 18.5 percent of employees ...
Löhne sind mit Inflation 2022 insgesamt real gefallen, nicht aber in der untersten Lohngruppe – Niedriglohnsektor schrumpft weiterhin, insbesondere in Ostdeutschland – Haushaltseinkommen steigen in der langen Frist deutlich, stagnieren aber in untersten Einkommensgruppen – Armutsrisikoquote sinkt dennoch, insbesondere in Ostdeutschland, bei Kindern und Jugendlichen sowie Alleinerziehenden Mit der ...
Die Bruttostundenlöhne von abhängig Beschaftigten sind im Zeitraum 1995 bis 2022 trotz zuletzt hoher Inflation real um rund 15 Prozent gestiegen. Vor allem das unterste Lohndezil holte nach zwischenzeitlich starken Reallohnverlusten wieder gegenüber allen anderen Dezilen auf. Parallel dazu ging der Niedriglohnsektor seit 2007 um knapp fünf Prozentpunkte zuruck, in Ostdeutschland sogar um 14 Prozentpunkte. ...