DIW-Themenbericht zum Jahrestag der Deutschen Einheit – Finanz- und Wirtschaftskraft der Länder sehr heterogen – Ostdeutsche Länder weiter schwach, schließen aber zu ärmeren westdeutschen auf – Finanzstarke Länder setzen sich ab – Produktivitätslücke zwischen Ost und West schließt sich – Stattdessen stärkeres Gefälle zwischen Stadt und Land Auch 35 Jahre nach der Deutschen Einheit bestehen große Unterschiede ...
Auch 35 Jahre nach der Deutschen Einheit bleiben die Wirtschafts- und Finanzkraft in den ostdeutschen Ländern unterdurchschnittlich. Im deutschen Finanzföderalismus führt das zu hohen Finanztransfers, die immer wieder politische Debatten auslösen. Dabei ist das geringe Steueraufkommen wirtschaftsschwacher Länder auch eine Folge des Steuersystems und bei weitem nicht ostspezifisch. Inzwischen haben ...
Im Jahr 1991 lag die durchschnittliche Arbeitsproduktivität in den damals neuen Bundesländern zuzüglich Westberlin etwa bei der Hälfte des gesamtdeutschen Niveaus. Mittlerweile liegt sie bei knapp 90 Prozent. Die Reihenfolge der einzelnen Bundesländer hat sich dabei kaum verändert: An der Spitze stehen Hamburg und die süddeutschen Bundesländer, die Schlusslichter bilden zusammen mit dem Saarland die ...
Many high-income economies strive to integrate recently immigrated refugees and asylum-seekers into their labor markets. We contribute to the discussion of relevant policy tools and use rich survey data that are matched to precise administrative records on refugee immigrants to Germany. We study the impact of occupational recognition decisions on refugee outcomes. Applying a difference-in...