Das im Jahr 2007 eingeführte Elterngeld hat soziale Normen verändert. Wie dieser Bericht zeigt, gehen die meisten Frauen nach der Geburt ihres Kindes ein Jahr in Elternzeit – vor allem Mütter mit mittleren und höheren Einkommen, die von den früheren Erziehungsgeldregelungen nicht hätten profitieren können, pausieren also länger von ihrem Beruf. Weitgehend gesellschaftlich akzeptiert ist, dass auch ...
Previous studies report a range of estimates for the response of female labor supply and childcare attendance to childcare prices. We shed new light on these questions using a policy reform that raises the price of public daycare. After the reform, children are 8 percentage points less likely to attend public daycare which implies a compensated price elasticity of -0.6. There is little labor supply ...
Vor dem Hintergrund knapper öffentlicher Ressourcen bilden Effizienzanalysen ein zentrales Instrument im Prozess der politischen Entscheidungsfindung. Durch die Gegenüberstellung von Kosten und Nutzen können sie die Frage beantworten, ob und in welche frühkindlichen Bildungs- und Betreuungsangebote investiert werden sollte. Dieser Roundup zeigt methodische Herausforderungen auf und gibt einen Überblick ...
Single parenthood is increasingly common in Western societies but only little is known about its long-term effects. We therefore studied life satisfaction among 641 individuals (ages 18–66 years) who spent their entire childhood with a single mother, 1539 individuals who spent part of their childhood with both parents but then experienced parental separation, and 21,943 individuals who grew up with ...
Die Reform des Elterngeldes hat nicht dazu geführt, dass Ungleichheiten in der kindlichen Entwicklung zunehmen. Das zeigt die vorliegende Studie des DIW Berlin, die als eine der ersten anhand der Ergebnisse von Schuleingangsuntersuchungen der Frage nachgeht, welche Effekte die Einführung des Elterngeldes auf sprachliche und motorische Fähigkeiten, die sozio-emotionale Stabilität und den schulischen ...