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DIW Wochenbericht 3 / 2017
Vor dem Hintergrund der steigenden Lebenserwartung wurde im Jahr 2007 beschlossen, das Renteneintrittsalter in Deutschland stufenweise von 65 auf 67 Jahre anzuheben. Hauptziel dieser Reform war es, den Beitragssatz und die finanzielle Lage der gesetzlichen Rentenversicherung zu stabilisieren. Unsicher war und ist, welcher Teil der Beschäftigten tatsächlich länger arbeiten will oder kann, vor allem ...
2017| Hermann Buslei, Peter Haan, Daniel Kemptner
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Zeitungs- und Blogbeiträge
In:
BerlinOeconomicus
(06.01.2017), [Online-Artikel]
| Marcel Fratzscher
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 4 / 2017
Dieser Beitrag untersucht den Einfluss von Financial Literacy auf die Altersvorsorge. Zunächst wird in einer theoretischen Analyse ein indirekter Effekt beschrieben. Demnach begünstigt mangelnde Financial Literacy eine Aversion gegen die Beschäftigung mit finanziellen Angelegenheiten. Dadurch steigen die „psychologischen Kosten“ für die Planung der Altersvorsorge oder die Auswahl eines konkreten Vorsorgeproduktes ...
2017| Johannes Leinert
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 4 / 2017
In einer sich verändernden Welt, in der zunehmend ökonomische Entscheidungen zu treffen sind, rücken das Finanzwissen und die -kompetenzen in den Vordergrund. Insbesondere für den Bereich der Altersvorsorge ist dies wichtig und dabei gerade für Frauen, denn diese sind stärker von einer geringen Altersabsicherung betroffen; die fehlende Absicherung über die gesetzliche und betriebliche Rentenversicherung ...
2017| Marlene Haupt, Aysel Yollu-Tok
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SOEPpapers 954 / 2017
In numerous industrialized countries the demographic change erodes the financial basis of traditional pay-as-you-go pension systems. To compensate for decreasing statutory pensions, many governments incentivize private saving by meansof subsidized retirement plans. In this context, Germany introduced the so-called Riester pension plans. To assess its effectiveness, this paper analyzes the effects of ...
2017| Dorothee Ihle
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Workshop
Finanzbildung ist nicht nur ein Thema für spätere Lebenslagen, sondern ist auch für junge Leute von hoher Bedeutung. In unserer Auftaktveranstaltung wurde über Inhalte, die Verortung von Finanzbildung in der Schule und über außerschulische Anbieter finanzieller Bildung kontrovers diskutiert. Einige der auf dieser Veranstaltung vorgetragenen Präsentationen ...
29.11.2016
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Kommentar
Lebt man länger, sollte man auch länger arbeiten. So die eigentlich ziemlich einleuchtende Idee hinter dem jüngsten Vorschlag der Union, das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung zu koppeln, um die gesetzliche Rentenversicherung zu stabilisieren. Ohne zusätzliche Maßnahmen wäre aber eine solche Reform zu kurz gegriffen.
23.11.2016| Johannes Geyer, Peter Haan
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Pressemitteilung
Die überwiegende Zahl der Selbständigen zahlt nicht regelmäßig in eine obligatorische Rentenkasse ein, viele sorgen aber privat vor
Mehr als die Hälfte der Selbständigen in Deutschland ist nicht bei einer obligatorischen Rentenkasse (gesetzliche Rentenversicherung oder berufsständische Versorgungswerke) versichert. Das bedeutet aber nicht, dass der Großteil ...
09.11.2016
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Video
Über eine Anhebung des Renteneintrittsalters wird immer wieder diskutiert. Kürzlich hat die Bundesbank empfohlen, das Renteneintrittsalter bis 2060 auf 69 Jahre anzuheben. DIW-Rentenexperte Johannes Geyer erklärt, warum bei einer solchen Reform die Bedingungen für gesundheitlich eingeschränkte Menschen verbessert werden müssten.
17.08.2016| Spotlight
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Forschungsprojekt
Dieses Projekt hat zum Ziel den kausalen Effekt der Einführung der Abschläge bei der Altersrente für Frauen und der Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeit auf das Erwerbsverhalten der betroffenen Kohorten zu quantifizieren. Neben den Beschäftigungseffekten werden in diesem Projekt auch die Substitutionseffekte auf dem Arbeitsmarkt (Arbeitslosigkeit und Erwerbs¬minderungsrente)...
Abgeschlossenes Projekt| Staat