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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2 / 2012
Mit Einführung der Riester-Rente wollte der Gesetzgeber seinen Bürgern ermöglichen, die seinerzeitigen Kürzungen bei der gesetzlichen Rente wenigstens teilweise zu kompensieren - und damit einen wichtigen Beitrag zur Armutsvermeidung leisten. Doch die Praxis zeigt: Die Beteiligung an der staatlich geförderten Privatvorsorge ist unzureichend. Das Gros der Riester-Produkte ist zu teuer, zu intransparent ...
2012| Barbara Sternberger-Frey
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2 / 2012
Im Mittelpunkt des Beitrags steht eine Auseinandersetzung mit der Kalkulation von Riester-Rentenversicherungen und der Berechnung der Renditekennziffer Zielalter für diese Produkte. Eingegangen wird auf die Verteuerung durch die unterstellte hohe Lebenserwartung und die Selektionseffekte. Ausgeführt wird, dass eine 2008 erfolgte Veränderung der Überschussanteile zulasten der Riester-Sparer und -Versicherten ...
2012| Kornelia Hagen
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2 / 2012
Auswertungen auf Basis der Daten der Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) zeigen einen hohen Anteil der Geringverdiener unter den Riester-Sparern. Dieses Ergebnis kann aber nicht auf die Bevölkerung übertragen werden, da die Daten nur die Riester-Sparer umfassen. Auswertungen auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigen, dass die Verbreitung der Riester-Rente bei Personen und Haushalten ...
2012| Johannes Geyer
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2 / 2012
Die staatlich geförderte Riester-Rente beschäftigt Politik und Wissenschaft seit ihrer Einführung vor zehn Jahren. Für eine wissenschaftliche Analyse der Akzeptanz und der Anreizmechanismen ist eine angemessene Datengrundlage notwendig. Die vorliegende Analyse zeigt, dass der förderfähige Personenkreis durch die verwendeten SAVE-Daten adäquat abgebildet werden kann. Aufbauend auf dieser Stichprobe ...
2012| Christian Pfarr, Udo Schneider
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2 / 2012
Eine sozialpolitische Bewertung der Riester-Förderung ist auf der Grundlage der bislang verfügbaren Datenlage und Messkonzepte nicht möglich. Zum einen bedarf es einer transparenten und nach sozialen Kriterien differenzierten Darstellung der Leistungsrücknahmen in der gesetzlichen Rentenversicherung. Zum anderen muss die Frage beantwortet werden, ob das Ziel der Riester-Förderung erreicht wird, nämlich ...
2012| Tim Köhler-Rama
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2 / 2012
Eine Bewertung der Riester-Rente nach zehn Jahren zeigt, dass mit ihr weder die Rentenlücken, die durch die Reformmaßnahmen 2001 und 2004 entstanden sind, in der Regel geschlossen werden können noch dass sich die - im Vergleich zur gesetzlichen Rente - versprochenen höheren Renditen einstellen dürften.Ten years after the Riester pension was introduced, two things become apparent: First, the pension ...
2012| Volker Meinhardt, Rudolf Zwiener
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2 / 2012
Im Zuge der Kritik an der Riester-Rente wird vielfach auf die schwedische Prämienrente als Vorbild für mögliche Korrekturen und Reformen verwiesen. Dort kam es mit der Rentenreform von 1998 zu einem Umbau des staatlichen Alterssicherungssystems hin zu einem Mischsystem, bestehend aus einer umlagefinanzierten und einer kapitalgedeckten Komponente. Neben dem grundlegenden Gegensatz, dass es sich bei ...
2012| Marlene Haupt, Sebastian Kluth
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2 / 2012
Der Beitrag gibt einen Überblick über die allgemeinen und spezifisch staatlichen und verbraucherpolitischen Initiativen, für die das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) im Bereich von Finanzdienstleistungen auf das Riester-Sparen bezogen (mit-) verantwortlich zeichnet.The paper gives an overview of state consumer policy initiatives that the Federal Ministry ...
2012| Christian Grugel
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DIW Wochenbericht 39 / 2012
2012| Johannes Geyer
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DIW Wochenbericht 23 / 2012
Die Lebensläufe der deutschen Babyboomer (geboren zwischen 1956 und 1965) unterscheiden sich deutlich von denen vorangegangener Kohorten. Insgesamt zeigt sich eine zunehmende Vielfalt der Erwerbsverläufe. Insbesondere in Ostdeutschland sind diese von Brüchen geprägt, mit häufigeren oder längeren Phasen der Arbeitslosigkeit. Diese Entwicklung hat Folgen für die Anwartschaften in der Gesetzlichen Rentenversicherung. ...
2012| Julia Simonson, Nadiya Kelle, Laura Romeu Gordo, Markus M. Grabka, Anika Rasner, Christian Westermeier