Die Debatte um Konsolidierung im Euroraum wird von der Frage dominiert, ob Konsolidierung dem Wachstum schadet. Der Beitrag gibt einen kurzen Überblick zum Diskussionsstand über die Zusammenhänge zwischen Konsolidierung und Wachstum. Darüber hinaus werden gängige Forderungen analysiert, die aus der Auffassung, die aktuelle Konsolidierungspolitik führe in eine Wachstumsfalle, abgeleitet werden. Wir ...
Vor dem Hintergrund der keynesianischen und der österreichischen Konjunkturtheorie wird diskutiert, ob Haushaltskonsolidierung und Schuldenabbau in den Krisenländern des Euroraums oberste Priorität haben sollten oder ob es kräftiger Impulse durch staatliche Nachfrageprogramme bedarf, um diese Länder zunächst einmal aus ihrem konjunkturellen Tal herauszuholen. Dabei wird herausgearbeitet, dass die angemessene ...
In diesem Beitrag wird die Beziehung zwischen der Schuldenquote des Staates und dem realen BIP-Wachstum pro Kopf für die Mitgliedstaaten des Euroraums und einer Reihe weiterer Industrieländer untersucht. Dabei wird zwischen Perioden eines nachhaltigen und nicht-nachhaltigen Schuldenstandes differenziert. Liegt die Nominalverzinsung über dem nominalen Wachstum, sind Primärüberschüsse in den öffentlichen ...
In Folge der Großen Regression wurde im Euroraum eine Finanz- und Währungskrise ausgelöst, deren unterschiedliche Auswirkungen auch in der Entwicklung der Wirtschaftsstrukturen seit der Euroeinführung begründet sind. In diesem Aufsatz wird ein Growth Accounting für die Volkswirtschaften Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien Griechenland und Portugal durchgeführt. Das Wachstum der Jahre 2000-2007 ...
In the framework of the Energy Modeling Forum 28, we investigate how climate policy regimes affect market developments under different technology availabilities on the European power markets. We use the partial equilibrium model EMELIE-ESY with focus on electricity markets in order to determine how private investors optimize their generation capacity investment and operation over the horizon 2010 to ...
Im Jahr 2013 dürfte die deutsche Wirtschaft um 0,4 Prozent wachsen und bleibt damit unterausgelastet; die Produktionslücke beträgt gut ein Viertel Prozent. Im Jahr 2014 wird das Bruttoinlandsprodukt um 1,6 Prozent zunehmen und die Produktionslücke wird sich annähernd schließen; im Jahr 2015 ist sie leicht positiv, da das Bruttoinlandsprodukt mit etwa zwei Prozent erneut stärker als das Produktionspotential ...