-
DIW Wochenbericht 20 / 2005
Seit der Erweiterung am 1. Mai 2004 gehören acht vormals sozialistische Länder - Estland, Lettland, Litauen, Polen, die Tschechische Republik, die Slowakische Republik, Ungarn und Slowenien - der Europäischen Union an. Auch im Jahr ihres Beitritts wiesen die neuen EU-Mitglieder eine kräftige gesamtwirtschaftliche Dynamik auf. Damit hat sich der Konvergenzprozess im Hinblick auf die Pro-Kopf- Einkommen ...
2005| Timo Baas, Mechthild Schrooten
-
DIW Wochenbericht 11 / 2005
Die Europäische Union (EU) befindet sich zurzeit in ihrer bisher größten Erweiterungsphase. Nachdem im Jahre 2004 bereits zehn vor allem mittel- und osteuropäische Länder der EU beigetreten sind, werden Bulgarien und Rumänien voraussichtlich 2007 folgen. Der Abschluss der Beitrittsverhandlungen mit beiden Ländern und die geplante Unterzeichnung der Beitrittsverträge am 25. April dieses Jahres werden ...
2005| Martin Kroh
-
Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 1 / 2005
2005| Kurt Geppert, Martin Gornig, Michael Pflüger
-
Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 1 / 2005
Regionale wirtschaftliche Disparitäten sind die zentralen Orientierungsgrößen der auf Konvergenz und Kohäsion gerichteten nationalen und europäischen Regionalpolitik. In diesem Papier untersuchen wir, wie sich die Pro-Kopf-Einkommen in den Regionen der EU 15 entwickelt haben. Die nichtparametrischen und deskriptiven Analysen zeigen, dass sich die regionalen Einkommensunterschiede in der EU seit 1980 ...
2005| Kurt Geppert, Martin Gornig
-
Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 1 / 2005
Zielsetzung des vorliegenden Beitrags ist es, die (europäische) Regionalpolitik aus dem Blickwinkel der Neuen Ökonomischen Geographie kritisch zu beleuchten, wobei ein besonderes Augenmerk der Frage der allokativen Begründbarkeit der Regionalpolitik gilt. Aufbauend auf einer Bestandsaufnahme der bisherigen Literatur wird ein Modell vorgestellt, das im Zuge der Handelsintegration zwischen zwei Regionen ...
2005| Michael Pflüger, Jens Südekum
-
Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 1 / 2005
Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, die Unterschiede im Entwicklungsstand der verschiedenen Regionen zu verringern. Insbesondere der Abbau der Arbeitslosigkeit in rückständigen Regionen steht dabei im Blickpunkt. Der Artikel zeigt, dass Agglomerationskräfte ein Marktversagen verursachen können. Dies rechtfertigt Maßnahmen zur Korrektur des Marktprozesses. Es ist indes anzuzweifeln, dass ...
2005| Norbert Berthold, Michael Neumann
-
Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 1 / 2005
Die Regional-, Struktur- und Kohäsionspolitik dient der Umverteilung von Ressourcen zwischen Regionen und Ländern. Die Europäische Union unterstützt dabei mit gebundenen Zuweisungen regionale (öffentliche) Infrastrukturinvestitionen. Dieser Beitrag geht der Frage nach, warum zur Umverteilung keine ungebundenen Zuweisungen eingesetzt werden, und prüft, ob und inwieweit vertikale fiskalische Externalitäten ...
2005| Matthias Wrede
-
Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 1 / 2005
Der Artikel behandelt die theoretische Fundierung der EU-Regionalpolitik und Ansätze zu ihrer Weiterentwicklung. Die Modelle der neuen Außenhandelstheorie zeigen, dass Liberalisierung nicht immer und unmittelbar für alle Teilnehmer vorteilhaft ist. Auch wenn die langfristigen Vorteile von Liberalisierung unbestritten sind, können temporäre Anpassungskosten Liberalisierung verhindern. Periphere Länder ...
2005| Christian Weise
-
Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 1 / 2005
EU-Strukturfonds haben das Potential, einen Beitrag zur realen Konvergenz in Europa zu leisten, dessen Realisierung aber von Bedingungen abhängt. Ausgehend von theoretischen Überlegungen sowie Erfahrungen der „alten“ Mitgliedsländer werden Schlussfolgerungen (nicht nur) für die neuen Mitglieder gezogen: Erstens müssen die knappen Mittel räumlich konzentriert werden, (a) auf jene Länder und Regionen ...
2005| Michael H. Stierle
-
Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 1 / 2005
Der Beitrag geht der Frage nach, in welche Richtung die Regionalpolitik der EU weiterentwickelt werden sollte. Zunächst werden die Konsequenzen der EU-Osterweiterung erläutert, die sich ohne Veränderung der heutigen Regelungen nach 2006 ergeben würden. Anschließend wird untersucht, welche materiellen Auswirkungen die EU-Osterweiterung für die Ordnung der regionalen Wirtschaftsstruktur hat und welche ...
2005| Martin T. W. Rosenfeld