Dieser Beitrag erschien bei Zeit Online. Deutschland erlebt auch deshalb eine soziale und wirtschaftliche Krise, weil es die ökologische Transformation lange verschlafen hat. Die Bundesregierung muss handeln. Deutschland und die Europäische Union haben nicht einen, sondern zwei fundamentale Fehler begangen, die entscheidend für die schweren Krisen heute sind. Der erste war die Entscheidung, sich ...
Dieser Gastbeitrag von Alexander Kritikos und Alexander Kriwoluzky erschien am 16.09.2022 in der WELT. Wenn die Energiepreise steigen, hat das einen positiven Nebeneffekt: Die Menschen haben einen Anreiz, Energie zu sparen. Unsere Gastautoren, zwei Ökonomen, fragen: Warum macht sich der Staat das nicht zunutze und beschränkt seine Hilfen auf die, die sie existenziell brauchen? Nach den unzureichenden ...
DIW-Studie untersucht Auswirkungen einer Gasmangellage – Ohne Entlastungen im Durchschnitt bis zu 1500 Euro Mehrkosten für Haushalte jährlich – Pauschale Entlastungen unzureichend für Mehrkosten in schlecht gedämmten Wohnungen, könnten aber auf arme Haushalte beschränkt werden – Eine alternative Gaspreisgarantie sollte maximal 80 Prozent des Verbrauchs ...
DIW-Energieökonomin Franziska Schütze betont, dass Deutschland 20 bis 30 Prozent seines bisherigen Gasverbrauchs einsparen muss. Wie können dafür Anreize geschaffen werden? Und wie kann gleichzeitig denen geholfen werden, die die hohen Energiepreise nicht mehr alleine stemmen können?
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck will zwei der drei verbleibenden Atomkraftwerke bis April in Reserve halten. Dazu eine Einschätzung von Claudia Kemfert, Energieökonomin und Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):
Die Ampelkoalition hat sich auf ein drittes Entlastungspaket verständigt, das Hilfen im Gesamtumfang von 65 Milliarden Euro vorsieht. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) kommentiert die einzelnen Maßnahmen wie folgt: